Neuer Schulleiter

Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus unter neuer Leitung

Der scheidende Schulleiter Klaus Dünker (r.) wünscht seinem Nachfolger Timo Lichtenthäler alles Gute.

Der scheidende Schulleiter Klaus Dünker (r.) wünscht seinem Nachfolger Timo Lichtenthäler alles Gute.

AHRWEILER. Es war Klaus Dünkers eigener Wunsch, als Schulleiter der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus aufzuhören und nur noch "normaler" Lehrer zu sein. Timo Lichtenthäler folgt ihm.

Es war der ganz persönliche Wunsch von Klaus Dünker, nach zehn Jahren als Schulleiter der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus an der Ahrweiler Schützenstraße ins Glied zurückzutreten. Er erfüllt sich mit diesem freiwilligen Rücktritt seinen Wunsch, nun als „normaler“ Lehrer und Klassenleiter an „seiner“ Realschule tätig zu sein. „Zurück zu den Wurzeln meines Berufes und damit wieder näher an den Schülern, die mir seit jeher besonders am Herzen lagen“, so seine Entscheidung.

Dünker hat die Entwicklung der Schule entscheidend geprägt, aus der Staatlichen Realschule Ahrweiler wurde die Boeselager-Realschule. Unter seiner Leitung entwickelte sich die kooperative Realschule plus zu einer der stärksten im Land. Es entstand unter anderem ein in Rheinland-Pfalz einmaliges freiwilliges Nachmittagsprogramm mit Förder- und Leistungskursen.

Sein Nachfolger ist Timo Lichtenthäler (39), der mit seiner Frau und zwei Kindern in Bad Neuenahr-Ahrweiler lebt. Er studierte an der Universität Koblenz-Landau Deutsch und Biologie. Im Sommer 2005 trat er seine erste Stelle als Realschullehrer in Neuwied an, ehe er 2010 an die Realschule plus mit Fachoberschule (FOS) in Linz wechselte. 2013 wurde Lichtenthäler zur Unterstützung der Schulleitung an die Heinrich-Heine-Realschule plus Neuwied abgeordnet. Von 2014 bis jetzt war er stellvertretender Schulleiter an der Hocheifel Realschule plus mit FOS in Adenau. Seit 2004 ist er Mitglied des Verbandes Reale Bildung, dessen Vorsitz er 2016 übernahm. Ebenso ist er seit 2009 Mitglied des Hauptpersonalrates beim Bildungsministerium in Mainz.