Schülerinnen präsentieren Fotografien in der Philharmonie Oppeln

Nonnenwerther in Oppeln

Die Nonnenwerther Schülerinnen Sarah Mößle und Mareike Spies (links) bei der Vernissage ihrer Fotoausstellung in Oppeln.

Die Nonnenwerther Schülerinnen Sarah Mößle und Mareike Spies (links) bei der Vernissage ihrer Fotoausstellung in Oppeln.

NONNENWERTH. Große Ehre für Sarah Mößle und Mareike Spies, Schülerinnen des Kunst-Leistungskurses am Gymnasium Nonnenwerth. Auf Einladung der Landesregierung Oberschlesiens, des Marschallamtes, haben sie in Oppeln eine Ausstellung mit 20 ihrer Fotos eröffnet.

Nach Polen wurden sie von ihren Lehrern Ursula Dillenburger-Brendt und Michael Kuchta begleitet. Gezeigt wurden die Bilder beim Neujahrskonzert in der Philharmonie Oppeln, das die deutsche Konsulin Sabine Haake ausrichtete. Ganz zufällig kam die Reise nicht zustande, denn im Rahmen einer projektorientierten Schülerbegegnung waren Schülerinnen des Nonnenwerther Kunst-Leistungskurses bereits 2016 nach Oppeln gereist, um mit acht Schülern des dortigen Lyzeums künstlerisch zu arbeiten.

Dabei entstanden neben Zeichnungen auch Hunderte Fotos, künstlerisch verarbeitete Impressionen der Umgebung. Eine Auswahl wurde nun der Öffentlichkeit präsentiert. Vor der Ausstellungseröffnung nutzten die Schülerinnen die Zeit, um selbst noch einmal ordnend einzugreifen: Die Reihenfolge der Bilder stimmte nicht, auch standen horizontal ausgerichtete Fotos senkrecht, andere waren vor bunten Bildern platziert, sodass sie ihre Wirkung verloren hätten.

In ihrer Rede sprach die Konsulin die politische Lage im Allgemeinen an, stellte die Bedeutung der deutsch-polnischen Freundschaft heraus und nannte als ein Fundament dafür das deutsch-polnische Jugendwerk. Das DPJW ermöglicht Jugendbegegnungen, wie das gemeinsame Musizieren von Schülern der Musikschule Oppeln mit deutschen Gymnasiasten aus Rheinland-Pfalz. Auch der Austausch mit den Nonnenwerther Schülern war vom DPJW unterstützt worden.

Beim anschließenden Empfang bedankte sich Marschall Andrzej Buła bei den Gästen vom Rhein mit Blumen und Geschenken. Ihm gefielen die Fotos so gut, dass er die Gelegenheit nutzte, um eine Folgeausstellung im Marschallamt zu vereinbaren. Großes Lob für die Fotos gab es auch von Krzysztof Kowalski, Vizedirektor des Kunstinstitutes der Universität Oppeln, und seines Kollegen Kasimierz Ozog. Dieser hatte den Besuch der Oppelner Studenten begleitet, mit denen der Kunst-Leistungskurs im Juni im Arp Museum zusammenarbeitete.