Überreichung der Landesverdienstmedaille

"Keine Selbstverständlichkeit"

Ehrung (vorne von links): Peter Josef Schmitz, Günther Köster, Konrad Gasper, Beate Reich, Manfred Kolling.

AHRWEILER. Beate Reich zeichnet Manfred Kolling, Peter Josef Schmitz, Konrad Gasper und Günther Köster aus

Großauftrieb gestern Nachmittag im historischen Sitzungssaal des Ahrweiler Amtsgerichts. Staatssekretärin Beate Reich aus dem Justizministerium überreichte die Landesverdienstmedaille an Manfred Kolling aus Heimersheim und Peter Josef Schmitz aus Weibern, die Landesehrennadel erhielten Konrad Gasper aus Lohrsdorf und Günther Köster aus Ramersbach. Damit würdige das Land, so Reich, "ehrenamtliches Engagement, das nicht als Selbstverständlichkeit betrachtet werden darf".

Manfred Kolling ist seit vielen Jahren als ehrenamtliche Richter tätig, aktuell am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz. Der Kommunalpolitik auf Kreis- und Stadtebene hat er sich seit 1969 für die CDU verschrieben. Von sich Reden machte er als Chef der Heimersheimer Narren und fast 20 Jahre lang als Präsident der Hut-Sitzung in der Kreisstadt.

Peter Josef Schmitz ist seit 14 Jahren Ortsbürgermeister von Weibern, seit zehn Jahren gehört er dem Verbandsgemeinderat des Brohltals an. Schmitz ist Präsident des Handballverbands Rheinland und gehört der Geschäftsleitung der Vulkanladys Koblenz/Weibern an. Auch gilt er als Experte in Sachen Windenergie im Kreis Ahrweiler.

Konrad Gasper gehört seit 30 Jahren den Lions der Kreisstadt an und war Gründungsmitglied des Heimat- und Fördervereins Lohrsdorf/Green. Seit 1999 hat er Sitz und Stimme im Ortsbeirat von Lohrsdorf.

Günther Köster ist Gründungsmitglied des Sportvereins Ramersbach und Schatzmeister der dortigen Bürgergesellschaft. Seit vielen Jahren widmet er sich der Dokumentation der Geschichte von Ramersbach, leitet das Dorfarchiv und ist Mitverfasser der Dorfchronik.