Freizeitmöglichkeiten

Jusos schlagen "Jugendmeile" an der Ahr vor

KREISSTADT. "Für junge Leute fehlen in Bad Neuenahr-Ahrweiler Freizeitmöglichkeiten." Zu diesem Schluss kommen die Jusos um ihren Kreisvorsitzenden Mark Kevin Schrolle. Junge Leute seien oftmals gezwungen zu anderen Orten, wie zum Beispiel Bonn, auszuweichen.

Manche der bisherigen Maßnahmen, die Situation zu verbessern, hätten sich als erfolglos erwiesen, wie beispielsweise das "Jugendradio", das vor einiger Zeit eingestellt wurde. Aus diesem Grund beschäftigten sich in den vergangenen Monaten die Jusos mit dem Thema Jugendfreundlichkeit.

"Teure Eigentumswohnungen lösen das Problem nicht, es muss stattdessen vermehrt Wohnraum für Familien und Jüngere geschaffen werden", so Schrolle. Mit konkreten Vorschlägen möchten die Jusos die Situation in der Kreisstadt zu verbessern. Eine Art "Jugendmeile" an der Ahr, im Bereich gegenüber des Peter-Joerres-Gymnasiums und der Erich-Kästner-Schule sei eine Möglichkeit.

Diese Bereiche seien in den Sommermonaten ohnehin sehr beliebt bei Jugendlichen und würden stark frequentiert. Sportanlagen seien an den beiden Schulen ebenfalls vorhanden. "Man müsste also noch nicht einmal viel Geld in die Hand nehmen", erklärt Juso-Mitglied Dariusch Hosseini. Dies sei ein Beispiel dafür, dass Treffpunkte für Jugendliche "geschaffen oder gefördert werden müssen".

Die Jusos möchten auch Anregungen über die Freizeitgestaltung hinaus geben. Deshalb fordern sie die Einrichtung eines Jugendbeirates zur kommunalen Mitbestimmung Jugendlicher in der Stadt. Zudem ist es grundsätzlich auch von Vorteil Einkaufsmöglichkeiten zu verbessern, in der Kreisstadt und auch mit einem FOC auf der Grafschaft.