Friedensmuseum in Remagen

Im linksrheinischen Brückenkopf der Ludendorff-Brücke eröffnete 1980 das Friedensmuseum Brücke von Remagen. Es widmet sich der Geschichte der Brücke, ihrer Eroberung im Zweiten Weltkrieg sowie dem Kriegsgefangenenlager auf den Rheinwiesen im Jahr 1945. Träger war der Verein Friedensmuseum Brücke von Remagen, der sich vor wenigen Tagen auflöste. Initiator Hans Peter Kürten gründete ihn 1981. Lange kämpfte Kürten für die Einrichtung der Gedenkstätte. Als er Brückensteinchen aus den im Sommer 1976 entfernten Brückenpfeilern verkaufte, war die Aufmerksamkeit enorm und es kamen mehr als 100 000 Mark, Archivalien, Fotos und Erinnerungsstücke für das Museum zusammen.

Auch amerikanische Kriegsveteranen besuchen das Museum. Aktuell haben die Fraktionen im Stadtrat Bereitschaft signalisiert, das Museum in städtischer Trägerschaft weiterzubetreiben. Ob neben den Türmen tatsächlich das Vier-Sterne-Hotelprojekt „The Bridge“ mit 121 Doppelzimmern und Suiten entsteht, ist noch ungewiss.