Tag der offenen Tür auf der Insel Nonnenwerth

Franziskus Gymnasium stellt neues Logo vor

NONNENWERTH. Der Besuch zahlreicher Eltern, Ehemaliger und interessierter Viertklässler mit ihren Familien waren der Lohn für die Mühen, die die Schülerinnen und Schüler des Franziskus Gymnasiums auf der Insel Nonnenwerth in den Tag der offenen Tür investiert hatten.

Trotz des wechselhaften Wetters erlebten die Gäste einen abwechslungsreichen Tag auf der Insel. Der Tag begann mit einer Informationsveranstaltung für Viertklässler und deren Eltern, die Schulleiterin Andrea Monreal und Orientierungsstufenleiter Manfred Müller auf kurzweilige Art und Weise moderierten.

Im Mittelpunkt stand dabei das Konzept der Schule, das auf gegenseitigem Respekt im franziskanischen Geist gründet, und natürlich das vielfältige Unterrichtsangebot, bei dem individuelle Förderung im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus wurden die vielfältigen sozialen Projekte vorgestellt, wie etwa der 24-Stunden-Lauf, dessen Spendenerlös Straßenkindern auf den Philippinen zugutekommt.

Anschließend konnten Eltern und Kinder den Unterricht in den Fächern Latein, Französisch, Englisch, Deutsch, Mathematik und Erdkunde sowie in Geschichte und Chemie hautnah miterleben. Sie erhielten Einblick in das Musikkonzept der ersten zwei Schuljahre oder verschafften sich in einem der zahlreichen Workshops einen Eindruck von der Schule.

Von historischen Texten bis zu modernen Romanen

Technisch interessierte Jungen und Mädchen zog es derweil in den Physik-Übungsraum, wo die Neuntklässler sie mit selbst programmierten Drohnen begeisterten und Propeller mit „Bio-Elektrizität“ vorführten. Die erforderliche Energie gewannen die Schüler dabei aus Bakterienkulturen vergorener Zuckerrüben.

Den bilingualen Zweig der Schule stellte die Klasse 8 b vor. „Die Bili-Klassen werden vor allem von Schülern gewählt, die ein ausgesprochen gutes Gespür für Sprachen haben“, so Lehrer Kai Borggrefe. Nicht fehlen durften die Schülerfirmen, die im Wahlpflichtfach Wirtschaft gegründet werden. Außerdem gab es Fotoausstellungen über die Klassenfahrten ins britische Brighton oder auf die Nordseeinsel Borkum. Und die derzeit anwesenden polnischen Austauschschüler aus Krakau berichteten über ihr Austauschprogramm mit Nonnenwerth.

Von historischen Texten bis zu modernen Romanen reichte die Bandbreite der Bücher, die die Bibliothek auf ihrem Flohmarkt anbot. In der Sporthalle wurde die traditionelle Hochsprungmeisterschaft ausgetragen. Die Jungen erreichten dabei in diesem Jahr die Höhe von 1,60 Meter, bei den Mädchen lag der Tagesrekord bei 1,30 Meter. Musikliebhaber hatten derweil ihre Freude beim Auftritt der „Vorband“ und der „Rhine Island Bigband“, die mit jazzigen Versionen alter Hits für Stimmung sorgten.

Höhepunkt des Tages war Enthüllung des Schullogos

Der Höhepunkt des Tages war jedoch die feierliche Enthüllung des neuen Schullogos: Es zeigt den griechischen Buchstaben Tau, das Segenszeichen der Franziskaner. Dabei ist es einer Arbeitsgruppe aus Schülern, Eltern, Lehrern und Trägervertretern gelungen, Elemente des alten Schullogos in ein neues, dem neuen Schulnamen und der neuen Trägerstruktur Rechnung tragendes Logo zu übertragen. Damit das neue Logo direkt bekannt wird, ließen die Besucher nach dem Festakt silberne Luftballons mit dem neuen Logo in den Himmel steigen.

Der Absender der Karte, die nach dem weitesten Flug zurückgeschickt wird, gewinnt eine exklusive Führung über die Insel sowie einen Konzertbesuch.