Übung in Altenburg

Feuerwehr übt Evakuierung der Ahrtalschule

ALTENBURG. 28 Feuerwehrleute und vier Fahrzeuge waren bei der Jahresabschlussübung der Altenahrer Feuerwehr im Einsatz. Wehrführer Stephan Knieps hatte sich ein außergewöhnliches Szenario ausgedacht.

Ein nicht alltägliches Szenario hatte Stephan Knieps als Chef der Altenahrer Feuerwehr für die Jahresabschlussübung entwickelt. Diese ging unter erschwerten Bedingungen bei Dunkelheit an der Ahrtalschule in Altenburg über die Bühne.

Die angenommene Lage: Im Flur des zweiten Obergeschosses der Ahrtalschule ist durch einen technischen Defekt ein Brand ausgebrochen. Im benachbarten Klassenraum findet gerade eine Weihnachtsfeier statt. Panisch verlassen einige Schüler den Klassenraum und versuchen das Schulgebäude zu verlassen, was aber nicht gelingt. Unter Atemschutz sollen der Innenangriff und die Menschenrettung über die Drehleiter erfolgen.

„Die Wehren wissen, dass geübt wird, aber nicht wo und was“, sagte Knieps, bevor er über die Leitstelle Koblenz die Einheiten Altenahr und Mayschoß alarmierte. Es dauerte nur wenige Minuten, bis Altenahr unter Leitung von Vize-Wehrführer Martin Marhöfer anrückte und die Drehleiter in Position brachte. Oberste Devise: Menschenrettung. Das gelang über den Korb der Drehleiter, während die Einsatzstelle noch ausgeleuchtet wurde.

Dies unter schwerem Atemschutz, den die Wehrleute schon auf der Anfahrt angelegt hatten. Auch die Mayschosser, die unter Führung von Berthold Ulrich wenig später eintrafen. „Aufbau Wasserversorgung und Personensuche und Rettung verliefen ohne Fehl und Tadel“, sagte Knieps dem General-Anzeiger. Im Einsatz waren 28 Wehrleute mit insgesamt vier Fahrzeugen.⋌