Bautätigkeit in Ahrweiler

Für 200.000 Euro wird der Stadtwallgraben verschönert

AW Wallgraben Umgestaltung
Zwischen Adenbach- und Obertor

AW Wallgraben Umgestaltung Zwischen Adenbach- und Obertor

AHRWEILER. Der zwischen Kinderspielplatz und Adenbachtor führende Weg erhält Pflanzfelder und einen Kräutergarten.

Bereits seit einem Jahr sind Teile der 1,8 Kilometer langen historischen Ahrweiler Stadtmauer in Höhe der Bossardstraße geschmackvoll angestrahlt. Nun soll auch der Stadtwallgraben verschönert werden. Seit einigen Wochen sind Arbeiter dort zu Gange. Im Ortsbeirat Ahrweiler wurden die Pläne vorgestellt.

Es sind zwei Teilabschnitte, die in den nächsten Wochen weiter in Angriff genommen werden, führte Alfred Bach von der Bauabteilung der Stadtverwaltung aus. Zwischen dem Kinderspielplatz und dem Adenbachtor werden derzeit Erdreich und Lehmschichten entfernt. Der parallel zur Stadtmauer und zur Bossardstraße verlaufende Weg soll nämlich völlig neu gestaltet werden. „Wir wollen die Langeweile etwas herausnehmen“, erklärte Bach. Bekanntlich verläuft der von Spaziergängern und – zum Leidwesen der Ahrweiler – auch von vielen Hundehaltern gerne genutzte Weg mit durchgängiger Sichtachse einfach geradeaus.

Nun soll die Strecke interessanter gemacht werden. Kleine Kurvenführungen, Pflanzfelder, einige Bäume, Bänke oder auch ein kleiner Kräutergarten mit Heilpflanzen sollen optisch für Abwechslung sorgen. 200.000 Euro kostet die Maßnahme, die allerdings aus Mitteln der Städtebauförderung kräftig bezuschusst wird. 133.000 Euro fließen aus dem Bund-Länder-Programm für die neue Stadtwallgestaltung nach Ahrweiler.

Für die geplanten Bäume sucht die Stadt nun noch Baumpaten. 2000 Euro müssen pro Baum aufgebracht werden, schätzt Alfred Bach. Bereits im März soll der neue Spazierweg fertig sein. Im von Ortsvorsteher Peter Diewald angeführten Ortsbeirat wünscht man sich, dass Hundehalter dann dazu angehalten werden, ihre Hunde nicht in den neuen Beeten und im Kräutergarten stöbern zu lassen.