Peter-Joerres-Gymnasium

Experten des Pädagogischen Landesinstituts trainieren Schüler

Schüler des Peter-Joerres-Gymnasiums demonstrieren Fototausch zwischen Laptop und Smartphone via Bluetooth.

KREISSTADT. Ob sie will oder nicht, auch Schule muss sich mit den den Alltag immer mehr durchdringenden Chancen aber auch Risiken des Mediums Internet befassen.

"Seit 2008 ist das Peter-Joerres-Gymnasium Ahrweiler Projektschule für Medienkompetenz", sagt der stellvertretende Schulleiter, Markus Bleiholder. Fast ebenso lange gebe es dort für den siebten Jahrgang im Rahmen des PJG-Methodenlehrplans im "gerade richtigen" Alter ein mehrtägiges Trainingscamp zum Jugendmedienschutz.

Bleiholder: "Dabei geht es nicht darum Jugendliche vor den Medien zu schützen, sondern darum, möglichst qualifiziert und kompetent mit diesen umzugehen, Chancen und Risiken zu kennen und Klippen möglichst elegant zu umschiffen. Fachkräfte des Pädagogischen Landesinstituts arbeiteten über zwei Tage hinweg intensiv mit den Schülern zusammen, um sie in Zeiten von Smartphones, WhatsApp und Cybermobbing sowie Kostenfallen im Internet stark und möglichst kompetent zu machen.

Oder, um es mit Carla aus der 7 d zu sagen: "Ist ziemlich interessant so ein Tag. Von Cybermobbing habe ich neulich schon mal gehört," "Aber", so ergänzt sie Nebenmann Moritz: "Ich wusste nicht, dass das wie richtiges Mobbing ist." Und wendet sich dann gleich wieder der Trainerin zu, die gerade bei den Schülern nachfragt, ob die am Morgen behandelten neuen Themen wie "Nickname" und "Gutes Passwort" richtig angekommen sind.