Neubau für die Blauröcke

Ein Feuerwehrhaus für 2,6 Millionen Euro

Auf dem Areal am Flachsmarkt entsteht das neue Feuerwehrhaus des Löschzuges Heimersheim.

Auf dem Areal am Flachsmarkt entsteht das neue Feuerwehrhaus des Löschzuges Heimersheim.

KREISSTADT. Erster Spatenstich für das neue Gebäude des Löschzuges Heimersheim. Einzug ist im Frühjahr 2021 geplant. 2090 Quadratmeter ist das Grundstück am Flachsmarkt groß, auf dem das zweigeschossige Haus mit vier Stellplätzen für große Einsatzfahrzeuge errichtet wird.

Hans-Peter Blumenberg konnte am Montagnachmittag das Strahlen nicht lassen. Denn für den Chef des Löschzuges Heimersheim ging ein Wunsch in Erfüllung: der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus. Denn das 60 Jahre alte Feuerwehrhaus an der Rüstringer Straße platzt aus allen Nähten, ist auch von der Ausstattung her nicht mehr zeitgemäß. „Viereinhalb Jahre hat es von der ersten Idee bis zum Spatenstich gedauert. Das ist für heutige Verhältnisse ziemlich zügig“, sagte Stadtwehrleiter Marcus Mandt dem General-Anzeiger.

Mit 2,6 Millionen Euro bezifferte Bürgermeister Guido Orthen die Baukosten und machte klar, dass das neue Gebäude eine Investition in die Sicherheit der Kreisstadt sei. „Es gibt vieles auf den Wunschlisten, viel Schnickschnack, aber das neue Feuerwehrhaus ist ein Muss“, sagte der Stadtchef der die künftige Marschrichtung der Stadt vorgab: „Wir konzentrieren uns auf das, was wichtig ist.“

2090 Quadratmeter ist das Grundstück am Flachsmarkt groß, auf dem das zweigeschossige Haus mit vier Stellplätzen für große Einsatzfahrzeuge errichtet wird. Orthen rechnet mit einer Bauzeit von 18 Monaten, so dass der aktuell 41-köpfige Löschzug Heimersheim im Frühjahr 2021 umziehen kann. Dies an einen Standort, der große Vorteile mit sich bringt. Das Feuerwehrhaus liegt direkt an der Umgehung Heimersheim, dem Zubringer zur Autobahn 61. So kann der Löschzug Heimersheim ohne Umwege im Ernstfall zu dem von ihm betreuten Autobahnteilstück von Bad Neuenahr bis Niederzissen ausrücken.

Das neue Gebäude mit einer Nutzfläche von 781 Quadratmeter verfügt über Lagerräume, Werkstatt, Sozialräume für Feuerwehrfrauen und -männer, Sanitärräume sowie einen Schulungsraum mit Küche und Lager. Im Außenbereich sind 24 Stellplätze vorgesehen. Zudem ist an Technik eine Absauganlage geplant, eine Notstromeinspeisung und auch eine Zisterne zum befüllen der Wassertanks der Einsatzfahrzeuge. Diese rücken übrigens im Schnitt 60 bis 70 Mal pro Jahr aus, häufiger Einsatzort ist die Autobahn.