Sechs Imkervereine im Ahrkreis

Der Pflanzenschutz steht im Fokus

Kreisimkertag: Alois Hoffmann (links) ehrt Edgar Koch, Günter Bömer, Frank Schliephake und Hermann-Josef Schmitz. FOTO: GAUSMANN

Kreisimkertag: Alois Hoffmann (links) ehrt Edgar Koch, Günter Bömer, Frank Schliephake und Hermann-Josef Schmitz.

AHRWEILER. 50 Imker aus der Region beim Kreistag in Ahrweiler. Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder.

Auf der Ahrweiler Adenbachhütte fand der diesjährige Kreisimkertag statt. Der ist im Gegensatz zur Kreisvertreterversammlung, bei der die Imker auch Beschlüsse fassen, mehr ein Nachmittag zum Austausch in Verbindung mit einer Fortbildungsmaßnahme.

Zudem nutzen die Imker den Tag, um langjährige Vereinsmitglieder zu ehren. Der Vorsitzende Alois Hoffmann konnte in diesem Jahr gleich vier seiner Mitstreiter gratulieren. Hermann-Josef Schmitz und Frank Schliephake sind seit 25 Jahren ihrem Imkerverein treu, sie werden hierfür eine silberne Ehrennadel samt Urkunde erhalten.

Dass es diese beim Kreisimkertag noch nicht gab, entpuppte sich als Kommunikationsproblem, meinte zumindest der Landesvorsitzende Dirk Franciszak, der der Einladung nach Ahrweiler ebenfalls gerne gefolgt war. Auch die beiden neuen Träger der goldenen Ehrennadel, die für 40-jährige Vereinsmitgliedschaft verliehen wird, werden sich noch ein wenig gedulden müssen, ehe sie die Nadel anstecken können. Edgar Koch und Günter Bömer wird diese Ehrung zuteil.

Rund 50 der 160 Ahrkreis-Imker, die in sechs Vereinen in Adenau, Wershofen, Dümpelfeld, Unterahr, Goldene Meile und dem Brohltal organisiert sind, waren zum Kreistag nach Ahrweiler gekommen.

Ihnen wurde im Rahmen der Veranstaltung ein interessanter Gastvortrag geboten. Manfred Hellmann, Ansprechpartner für Obstanbau- und Streuobstberatung sowie für Pflanzenschutz und Versuchswesen im Kompetenzzentrum Klein-Altendorf, referierte zum Thema "Pflanzenschutz im Obstbau."

Der wirkt sich natürlich auch auf Bienen aus. "Was ist zugelassen, wie wirkt es, ab wann wird welches Mittel eingesetzt?" Fragen, die Manfred Hellmann ebenso beantwortete, wie die Fragen nach der Auswirkung der verschiedenen Mittel auf die Bienen.

Hellmann konnte im Anschluss an seinen rund einstündigen Vortrag auch noch jede Menge Fragen meist besorgter Imker beantworten und dabei manch ein aufgekommenes Vorurteil schnell entkräften.