Erneuerbare Energien im Kreis Ahrweiler

CDU hält an ambitioniertem Ziel fest

KREIS AHRWEILER. Die CDU im Kreis Ahrweiler will trotz ungünstiger Voraussetzungen an ihrem Ziel, die Energiewende bis 2030 zu schaffen, festhalten. In einem Gespräch mit dem CDU-Sprecher der Landtagsfraktion für Energiepolitik, Norbert Mittrücker, diskutierte die CDU-Kreistagsfraktion über die Entwicklung der Erneuerbaren Energien im Kreis Ahrweiler.

Es ging den Kreispolitikern mit ihrem Vorsitzenden Karl-Heinz Sundheimer insbesondere um die Frage, ob das Ziel der hundertprozentigen Stromversorgung bis 2030 mit Erneuerbarer Energie beziehungsweise Einsparungen im Stromverbrauch erreichbar sei.

Die Fraktion wolle nach wie vor an diesem ambitionierten Ziel festhalten, auch wenn sich die Lage insofern verändert habe, dass man nicht auf den starken Anteil der Windenergie setzen könne, wie das damals angenommen und von der grün-roten Landesregierung auch propagiert worden sei, betonte Sundheimer.

Mittrücker wies darauf hin, dass durch die Verlagerung des Themas Windkraft auf die alleinige Entscheidung vor Ort ohne landesweite Planung und Vorgabe keine gesicherte Energiepolitik entstehen könne. Man habe "sämtliche Landstriche freigegeben, nur um die Energiewende zu schaffen".

Im Kreis Ahrweiler gibt es nach Ansicht der CDU-Kreistagsfraktion bei den prozentual geringen Flächen für Windkraft nur die Möglichkeit "einer vernünftigen Kombination aus Einsparmöglichkeiten von Strom, Nutzung von Fern- und Abwärme, sowie im Kreis möglicher Erneuerbarer Energien", um das für 2030 anvisierte Ziel zu erreichen.

Wichtig sei ein Masterplan, der durch das jetzt vom Landrat initiierte anlaufende und beispielgebende Projekt "EnAhrgie" mit der Europäischen Akademie für Technologiefolgenabschätzung in Angriff genommen werde.