Hallenbad-Neubau in Bad Neuenahr

Befragung startet - Gesonderter Fragebogen für Kinder

Im Umfeld des jetzigen Freibades in Ahrweiler könnte das neue Hallenbad entstehen.

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Welche Bedingungen sollte der Neubau eines städtischen Hallenbades erfüllen? Wie soll es ausgestattet sein und wie häufig wird es von Badegästen überhaupt genutzt? Antworten sollen jetzt Fragebögen geben, die von Montag, 11. November, bis Freitag, 13. Dezember, ausgefüllt und abgegeben werden.

Derzeit gibt es in der Kreisstadt drei öffentlich zugängliche Bäder: das städtische Hallen- und Freizeitbad Twin in Bad Neuenahr, das privat betriebene Freibad im Stadtteil Ahrweiler sowie die von der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr betriebenen Ahr-Thermen. Das ursprünglich 1969 erbaute und hieraus 1986 bis 1990 weiterentwickelte städtische Twin ist mittlerweile sanierungsbedürftig. Nach den Untersuchungen hat sich die Sanierung des Bades als unwirtschaftlich erwiesen.

Die Stadt ermöglicht derzeit den Weiterbetrieb des Twin durch regelmäßige Unterhaltungs- und Erhaltungsmaßnahmen. Wie lange das Bad in seinem jetzigen Zustand noch betrieben werden kann, ist ungewiss.

Der Stadtrat hat inzwischen entschieden, statt einer Twin-Sanierung den Neubau eines Hallenbades zu planen; hierzu werden aktuell verschiedene Standorte und Szenarien im Stadtgebiet untersucht. Bei einem möglichen Neubau eines Hallenbades sieht die Grundplanung im Wesentlichen ein sportlich nutzbares Hallenbad mit einem 25-Meter-Schwimmerbecken und ein Nichtschwimmer- bzw. Lehrschwimmbecken sowie einen Kleinkinderbereich vor. Je nach Standort kann das Hallenbad dann ergänzt werden um entsprechende Außenliege-, Spiel- und Erholungsflächen.

Hinsichtlich der weiteren Ausstattung des Bades bestehen unterschiedliche Wünsche, Vorschläge und Erwartungen bei den unterschiedlichen Nutzergruppen. Der Stadtrat möchte mit der Befragung allen Bürgern sowie den Schülern der weiterführenden Schulen die Möglichkeit geben, sich in die laufenden Überlegungen einzubringen.

Grundschulkinder werden gesondert mit einem kindgerechten Fragebogen angesprochen. Die Auswertung erfolgt nach Altersgruppen und wird später dem Stadtrat vorgestellt. Ob und welche Wünsche tatsächlich auch technisch und standortbezogen umgesetzt werden können, wird dann der Stadtrat - insbesondere unter Berücksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen - entscheiden.

Fragebögen sind erhältlich im Bürgerbüro, im Twin oder auf der Homepage (www.bad-neuenahr-ahrweiler.de) unter der Rubrik Aktuelles. Zudem werden die Fragebögen auch über die Schulen unmittelbar an die Kinder und Jugendlichen verteilt. Der Fragebogen kann bis Freitag, 13. Dezember, abgegeben werden. Der Fragebogen für Erwachsene und Jugendliche kann zudem unter www.bad-neuenahr-ahrweiler.de direkt online ausgefüllt werden.

Je Person ist die Rückgabe nur eines Fragebogens möglich. Die Auswertung der Rückmeldungen erfolgt nach Altersgruppen. Anonyme Fragebögen, Rückmeldungen ohne Altersangabe sowie von Personen, die nicht in der Kreisstadt gemeldet sind, können nicht berücksichtigt werden.