Investitionen in Ramersbach

"Bauland für Familien schaffen"

Schauten sich in Ramersbach um (v.l.): Jörn Kampmann, Sven Rogatschew, Fritz Langenhorst, Nikolay Vasilev und Wilfried Kluska. FOTO: SPD

Schauten sich in Ramersbach um (v.l.): Jörn Kampmann, Sven Rogatschew, Fritz Langenhorst, Nikolay Vasilev und Wilfried Kluska. FOTO: SPD

RAMERSBACH. Den Höhenstadtteil Ramersbach hat der Vorstand des SPD-Ortsvereins der Kreisstadt unter die Lupe genommen. Dabei erklärte Ortsvorsteher Fritz Langenhorst (SPD): "Es gibt in Ramersbach eine große Nachfrage nach Bauplätzen."

Zwar seien einige Baulücken vorhanden, diese stünden dem freien Markt aber nicht zur Verfügung, weil sie von den Eigentümern für Kinder und Enkel freigehalten würden. Insbesondere entlang der Straße "Ober den Gärten" stünden jedoch Flächen zur Verfügung, von denen einige nach der Schaffung von Baurecht auch zeitnah bebaut werden könnten.

Thema des Rundgangs war auch der Zustand mehrerer Straßen. "Obwohl eine Bebauung schon vor Jahrzehnten erfolgt ist, warten diese Straßen noch immer auf eine erstmalige Herstellung", so Langenhorst. Gerade die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass ein Ausbau erforderlich sei. Auf dem Programm stand zudem eine Besichtigung der Barbara-Kirche, des Dorfplatzes und des neuen Dorfgemeinschaftshauses.

"Ramersbach hat sich durch die Investitionen der vergangenen Jahre gut entwickelt. Der Dorfplatz ist einladend und mit der Kirche ein wirklicher Blickfang. Insbesondere das Dorfgemeinschaftshaus wird zur weiteren Entwicklung des Ortes und des Vereinslebens einen unverzichtbaren Beitrag leisten", fasste der SPD-Vorsitzende Jörn Kampmann die Eindrücke zusammen.

Im Hinblick auf die Entwicklung von Wohnbauflächen betonte Kampmann: "Die SPD tritt dafür ein, dass in unserer Stadt bezahlbarer Wohnraum für alle Generationen zur Verfügung steht. Im Bereich der Kernstadt haben die Grundstückspreise ein Niveau erreicht, das dazu führt, dass sich viele junge Familien kein Eigenheim mehr leisten können. Wenn wir dieser Gruppe in unserer Stadt ermöglichen wollen, nach ihren eigenen Vorstellungen ein Haus bauen zu können, werden wir auf die Ausweisung weiterer Bauflächen in den Randbereichen nicht verzichten können." Eine bedarfsgerechte Baulandausweisung in Ramersbach und anderen Ortsteilen sei daher notwendig.