Zuschuss vom Bund

Bad Neuenahr bekommt 3,1 Millionen für Twin-Bad

BAD NEUENAHR. Gute Laune im Bad Neuenahrer Rathaus: Der Bund hat – wie berichtet – 3,1 Millionen Euro zur Förderung des Freizeitbades Twin zugesagt.

„Das ist eine mehr als gute Nachricht aus Berlin. Diese Förderung bringt uns der Umsetzung eines Twin-Neubaus einen großen Schritt näher“, so Bürgermeister Guido Orthen.

„Der CDU-Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil, die sich als Vorsitzende des Bau- und Stadtentwicklungsausschusses für diese Förderung eingesetzt hat, gilt hier ein großer Dank. Ebenso der SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles, die sich ebenfalls für das für unsere Stadt so wichtige Projekt stark gemacht hat“, sagte Orthen. Die Fördermittel machten Mut, das Hallenbad-Projekt in die Tat umzusetzen.

Die Stadt hatte die Aufnahme in das Bundesförderungsprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen” beantragt. Neben den Bundesmitteln hat bisher auch der Kreis Ahrweiler einen Zuschuss in Aussicht gestellt: 1,1 Millionen Euro. Der parallel zum Antrag auf Bundesförderung laufende Antrag auf Landesförderung sei noch nicht entschieden, sagte Orthen. Das Land habe jedoch mitgeteilt, im Falle der Bewilligung von Bundesmitteln die Fördervoraussetzungen zu prüfen.

„Wenn uns jetzt Bund, Land, Kreis und Nachbarkommunen gemeinsam helfen, kann ein Twin-Neubau Realität werden. Wir haben stets betont, dass ein Neubau nur dann erfolgt, wenn die Finanzierung entsprechend sichergestellt ist“, erklärte Orthen.

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler will als Standortgemeinde dazu mit dem Verkauf von Grundstücken den deutlich größten Beitrag leisten. Die Refinanzierungsflächen dafür hat der Stadtrat 2017 festgelegt. Dazu gehört neben dem sogenannten Piuswäldchen auch die Südwiese des Twin, für die bisher bereits Entscheidungen in den Vergabeverfahren getroffen worden sind. Weiteren Refinanzierungsbereiche befinden sich an der St. Pius-Straße und auf der Fläche „Oben in der Hardt/Königsfelder Straße“.