Rolandsbogen

Aussichtsterrasse erhält eine Glas- und Stahlkonstruktion

Aus Glas und Stahl besteht die Konstruktion, die künftig die Terrasse des Restaurants am Rolandsbogen prägen wird. Mit einem Hubschrauber musste das Baumaterial auf das Plateau eingeflogen werden.

ROLANDSECK. Mit einem Helikopter musste das Stahl- und Glasmaterial in 18 Flügen aus luftiger Höhe angeliefert werden. Nun neigen sich die Arbeiten dem Ende zu: Auf dem Rolandsbogen entsteht derzeit eine neue Terrasse, die komplett verglast wird und elektrisch steuerbare Markisen erhält.

Rund 250.000 Euro fließen im Rahmen des Fünf-Jahres-Sanierungsplans der Burg Rolandseck derzeit in die Neugestaltung der bewirtschafteten Terrasse, um das Ausflugslokal noch attraktiver zu gestalten.

"Hier oben weht teilweise ein starker Wind, der die Aufenthaltsqualität auf der Terrasse insbesondere in der Übergangszeit stark einschränkt", so Eigentümer Jörg Haas, der das Restaurant an das Berliner Traditionsweinhaus Lutter & Wegner verpachtet hat. Die Aussichtsterrasse bietet Platz für 75 bis 100 Gäste.

Sie wird komplett mit Schiebeelementen aus Glas geschlossen. Die Glaselemente sind in einer Stahlkonstruktion eingelassen und lassen sich einzeln nach Bedarf öffnen. Den Sonnenschutz übernehmen sechs sandfarbene Markisen, die entsprechend den Witterungsbedingungen separat steuerbar sind.

Bei kühler Witterung beheizen Infrarotstrahler den Terrassenraum. Die Burg Rolandseck, heute eher bekannt als Rolandsbogen, zählt neben dem Drachenfels und der Loreley zum Ausgangspunkt der Rheinromantik im 18. und 19. Jahrhundert. 2008 hatte Jörg Haas, Gesellschafter der DevelopVisio Real Estate GmbH, das Restaurant auf den Ruinen der hochmittelalterlichen Burg Rolandseck erworben und mit umfangreichen Sanierungen begonnen.