Verkehrseinschränkungen

Ausbau der Hauptstraße in Bad Neuenahr beginnt

Der Bahnübergang in Bad Neuenahr ist nur noch für Fußgänger und Radfahrer passierbar.

Der Bahnübergang in Bad Neuenahr ist nur noch für Fußgänger und Radfahrer passierbar.

BAD NEUENAHR. In Bad Neuenahr beginnen in den nächsten Tagen die Arbeiten an der Hauptstraße und die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Der Bahnübergang Hauptstraße/Heerstraße ist für Autos momentan nicht passierbar.

Der Ausbau der Hauptstraße und die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Bad Neuenahr stehen unmittelbar bevor. Der Stadtrat vergab am Montagabend bei einer Gegenstimme den Auftrag für die im Rahmen des Großprojektes notwendigen Tiefbauarbeiten.

Den Zuschlag erhielt eine Firma aus Burgbrohl für insgesamt 7,1 Millionen Euro, wovon der Anteil der Kreisstadt knapp fünf Millionen Euro beträgt. Die restlichen 2,1 Millionen Euro teilen sich das Abwasserwerk und das Wasserwerk der Stadt, der Abwasserzweckverband „Untere Ahr“ sowie die Ahrtal-Werke.

Für den städtischen Anteil würden allerdings noch namhafte Zuschüsse erwartet, ergänzte CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Kniel. Seine Partei sei froh, dass nach europaweiter Ausschreibung ein regionales Bauunternehmen den Zuschlag erhalten habe. Die positiven Erfahrungen mit dieser Firma sprächen für eine ordentliche und zügige Umsetzung der anstehenden Baumaßnahmen.

Es handelt sich dabei um die Tiefbauarbeiten für den Straßenbau, aber auch um die Erneuerung und Sanierung der Kanalleitungen, die Erneuerung der Wasserleitung und der Stromleitung sowie den Neubau der Fernwärmeleitung.

Jens Heckenbach vom Bauamt erinnerte daran, dass bereits am 5. März der Vollanschluss der B266 in Höhe der berufsbildenden Schulen in Betrieb genommen worden sei und damit der bisherige Bahnübergang Hauptstraße/Heerstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt wurde. Fußgänger und Radfahrer dürfen allerdings diesen Überweg weiterhin nutzen, solange die Fußgängerunterführung noch nicht fertiggestellt ist. Mit den Arbeiten werde in den nächsten Tagen begonnen.

Kniel begrüßte es auch, dass erste Schritte zur Bürger- und Anliegerinformation bereits veranlasst seien und die notwendigen Einschränkungen während der Bauphase so gering wie möglich gehalten werden sollen. Er sei dankbar, dass es jetzt ohne Zeitverzug an dieser Baustelle weitergehe und hoffe, „dass die Bauleute das vorgesehene Zeitfenster eher unterschreiten – als positives Beispiel für alle weiteren Maßnahmen zur Infrastruktur im Rahmen der Landesgartenschau“.