Schwerer Unfall in Ahrweiler

83-Jähriger nach Frontalzusammenstoß eingeklemmt

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer eingeklemmt und musste von der Wehr schwer verletzt befreit werden.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer eingeklemmt und musste von der Wehr schwer verletzt befreit werden.

AHRWEILER. Ein Pkw-Fahrer hat am Dienstagmorgen auf der Ahrweiler Rotweinstraße ein Stoppschild übersehen und ist mit einem Kleinbus kollidiert. Der Verursacher, der von der Feuerwehr befreit werden musste, und seine Ehefrau wurden schwer verletzt.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstagmorgen auf der Verlängerung der Rotweinstraße in Ahrweiler, bei dem der 83-jährige Verursacher aus dem Kreis Euskirchen und seine Ehefrau schwer verletzt wurden. Der Mann wollte gegen 9.15 Uhr mit seinem silbernen Mercedes der A-Klasse aus Richtung Dernau kommend über die B 267 hinweg geradeaus in Richtung Autobahn fahren und übersah dabei das Stoppschild. Durch die Missachtung der Vorfahrt eines von links aus Richtung Tiefkreisel kommenden roten VW-Kleinbusses aus dem Kreis Ahrweiler kam es zum Frontalzusammenstoß.

Der Pkw landete durch die heftige Kollision auf der gegenüberliegenden Seite in den Schutzplanken. Der 83-jährige Fahrer erlitt ebenso wie seine Frau auf dem Beifahrersitz schwere Verletzungen. Der Unfallverursacher wurde im Wagen eingeklemmt und musste von der Ahrweiler Feuerwehr mit der Rettungsschere und dem Spreizer befreit werden.

Als die Wehrleute des Löschzuges Ahrweiler, unterstützt von Kameraden aus Bad Neuenahr und dem Einsatzleitwagen aus Heimersheim, den Verletzten herausgeschnitten und geborgen hatten, kamen er und seine Frau nach der Erstversorgung an der Unfallstelle durch den Notarzt und den Rettungsdienst ins Bad Neuenahrer Krankenhaus. Der 21-jährige Fahrer des Kleinbusses erlitt leichte Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, den die Polizei Ahrweiler mit rund 25.000 Euro beziffert.