Justus Israel

16-Jähriger startet ersten Segelflug als Pilot mit 85-jährigem Großvater

Ein tolles Gespann, das die Liebe zur Fliegerei teilt: Justus und Hans-Peter Israel.

BAD NEUENAHR. Bereits im Grundschulalter begann das Interesse an der Fliegerei, als Justus Israel, genau wie schon sein Vater und sein Großvater, zunächst mit dem Modellflugbau begann. Sowohl flugfähige als auch wettbewerbsfähige Flug- und Automodelle entstanden.

An den Wochenenden nahm ihn sein Opa Hans-Peter Israel aus Köln, der selbst als Pilot im Luftsportverein (LSV) flog, dann gelegentlich mit zum Flugplatz Bengener Heide nach Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Von dort unternahmen Opa und Enkel immer wieder gemeinsame schöne Flüge im Motorsegler über das Rheintal, das Ahrtal und die Eifel. Der Opa lehrte seinen Enkel dabei bereits die Grundbegriffe der Fliegerei.

Und so war es dann nicht weiter verwunderlich, dass auch Justus bald den Wunsch des selbstständigen Fliegens äußerte und wenig später eindrucksvoll in die Tat umsetzte.

Folglich wurde Justus bereits mit 13 Jahren Mitglied im Luftsportverein Bad Neuenahr-Ahrweiler und begann mit 14 Jahren seine Ausbildung in der LSV-Jugendgruppe unter anderem mit dem selbst noch jungen Fluglehrer Florian Grünberg. Die verschiedenen Prüfungsabschnitte der Ausbildung inklusive Theorie, Überlandflügen und der Sprechfunkausbildung wurden zügig absolviert.

So konnte Justus bereits kurz nach Erreichen seines 16. Lebensjahres erfolgreich die Prüfung zum Luftfahrerschein für Segelflieger ablegen. Sein erster Fluggast im Segelflugzeug war dann selbstverständlich sein mittlerweile 85-jähriger Großvater.