Bilanzpressekonferenz in Ahrweiler

Kreissparkasse mit Rekordzuwachs

22.01.2016 KREIS AHRWEILER. Die Kreissparkasse Ahrweiler ist mit ihrem Bilanzergebnis für 2015 zufrieden. Vorstandssprecher Dieter Zimmermann sprach von einer „erfreulichen Entwicklung“ und verwies auf höchste Wachstumswerte sowohl in der Bilanzsumme (1,8 Milliarden) als auch beim Kundengeschäftsvolumen und im Kreditgeschäft.

10,5 Millionen Euro wurden nach Steuern an Gewinn erzielt, das Eigenkapital der Bank konnte auf 185 Millionen Euro angereichert werden. In ihrem Jubiläumsjahr – 2015 wurde die Kreissparkasse Ahrweiler 150 Jahre alt – konnte die Bank in allen Bereichen kräftig zulegen.

„Es sind die höchsten Zuwächse der vergangenen Jahrzehnte“, freute sich Zimmermann. Die Finanzkrise hatte der Kreissparkasse fürwahr nichts anhaben können. Im Gegenteil: Seit 2008 hat man im Ahrweiler Haupthaus das Eigenkapital um 65 Prozent oder um 70 Millionen Euro anreichern können. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Bilanzsumme um 5,6 Prozent hochgeschraubt und liegt nun mit 1,8 Milliarden Euro auf Rekordhöhe.

Noch stärker fiel die Erhöhung im Kundengeschäftsvolumen aus: 3,1 Milliarden Euro weisen die Bücher aus, was einem Plus von 6,5 Prozent entspricht. Trotz Niedrigzinsphase gab es einen historischen Zuwachs bei den Kundeneinlagen, die in 2015 um 5,3 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro emporstiegen.

Totgesagte leben bekanntlich länger: Das gilt vor allem für das Sparbuch, das eine bemerkenswerte Vitalisierung erfahren hat.

Die Kreissparkasse verzeichnet nach Auskunft von Vorstand Guido Mombauer deutlich höhere Bestände, nämlich um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 207 Millionen Euro haben die KSK-Kunden via Sparbuch auf der hohen Kante.

Einen nie dagewesenen Anstieg gab es auch bei der Vergabe von Krediten: 1,3 Milliarden Euro hat die Kreissparkasse an Handel, Gewerbe und Privatkunden verliehen, um 128 Millionen fiel der Zuwachs in 2015 aus. Das entspricht einem Wachstum von 8,5 Prozent. „Keine Spur von Kreditklemme“, so Sparkassenchef Dieter Zimmermann.

Alleine auf den Wohnungsbau seien 170 Millionen Euro entfallen (Vorjahr: 130 Millionen Euro). Aber auch wenn es um den privaten Konsum geht, wird gerne die Hilfe der Bank in Anspruch genommen: Das Kreditgeschäft überstieg bei weitem das ohnehin schon gute Vorjahr.

448 Mitarbeiter – davon 39 Auszubildende – sind bei der Kreissparkasse Ahrweiler in deren 35 Geschäftsstellen und zwölf Kompetenzzentren beschäftigt. Sie betreuen 115.000 Kunden, die der Bank 65.120 Privat- und Girokonten sowie 83.830 Sparkonten anvertrauen.

Mit einer Qualitätsoffensive („Berate Deine Kunden wie Dich selbst“), einem neuen Internetauftritt und vor allem mit weiterhin gut geschultem Personal will die Kreissparkasse Ahrweiler in die Zukunft gehen. (Victor Francke)