Wirtschaft auf der Grafschaft

Egbert Wronka führt das „Team Grafschaft“

LEIMERSDORF.

Die Vakanz im „Team Grafschaft“ ist beendet. Die Mitglieder haben den Bölinger Steuerberater Egbert Wronka zum neuen Chef der Grafschafter Unternehmer gewählt. Wronka hatte das Team bereits kommissarisch geleitet, das der bisherige Vorsitzende, im Herbst aus der Grafschaft weggezogen war. Zum neuen Vize der 94 Mitglieder wählte die Versammlung Axel Müller. Bestätigt wurde Kassierer Florian Ulrich und Schriftführerin Carina Pollack. Zum Gesamtvorstand gehören künftig fünf Beisitzer: Jörg Gaeb, Jörg Visang, Dennis Rink, Ralf Klein und Michael Schneider.

Egbert Wronka hatte das Vereinsgeschehen des abgelaufenen Geschäftsjahres zunächst kurz dokumentiert, ehe Florian Ulrich den Kassenbericht vortrug. Die letztjährige Versammlung hatte den Vorstand angesichts hoher Kassenbestände aufgefordert, die Mittel zu investieren. Dem trugen die Verantwortlichen Rechnung und verminderten den einst fünfstelligen Kassenbestand auf 100 Euro zum Jahresende. Unter anderem wurde ein werbewirksamer Hingucker in Form eines Piaggio Ape Kleinsttransporters angeschafft, den die Mitglieder des Teams für ihre eigenen Werbezwecke nutzen können. Die Kassenprüfer Axel Müller, Dennis Rink und Carsten Berke bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung, merkten allerdings an, dass man größere Ausgaben künftig transparent ausschreiben solle. Dem schloss sich der Vorstand an, Des Weiteren soll die Möglichkeit einer Rücklage für „Unvorhergesehenes“ als fester Posten in der Kasse vorgesehen werden. Denn das Verlangen nach einer kompletten Ausgabe des Kassenbestandes führte nun dazu, dass der Verein sein zehnjähriges Bestehen, dass eigentlich im Juni gefeiert werden sollte, mangels ausreichender finanzieller Mittel nicht wie geplant durchführen kann. Alternativ wird dieser runde Geburtstag nun beim Grafschafter Frühlingsfest im April gewürdigt. Dabei hatte der Vorstand zunächst mangels freiwilliger Helfer auf eine Beteiligung verzichten wollen, die Mitgliederversammlung war allerdings anderer Meinung und beschloss zumindest die Buchung eines eigenen Präsentationsstandes.

„Aufgepäppelt“ werden sollen künftig die monatlichen Teamtreffen, die in der Regel abends stattfinden, zwei Mal wird es im kommenden Vereinsjahr ein gemeinsames Frühstück geben.

Schließlich nahm der Verein noch zwei Satzungsänderungen vor. Zum einen wurde die bislang geltende Regelung, Berufungen und Abberufungen des Vorstandes müssten in geheimer Wahl erfolgen, gekippt. An diese Satzungsvorgabe hatte sich die Versammlung zuletzt schon nicht mehr gehalten. Weiterhin kann der Verein seinen Mitgliedern auf Beschluss der Mitgliederversammlung für besonders anspruchsvolle Tätigkeiten eine geringe Aufwandsentschädigung von maximal 720 Euro pro Jahr zahlen.