Sturm beschädigte Dächer und Bäume im Rhein-Sieg-Kreis

RHEIN-SIEG-KREIS. Rettungskräfte im Rhein-Sieg-Kreis sind zu 40 Einsätzen ausgerückt. Im Bahnverkehr hat es Behinderungen gegeben.

Rund 40 Einsätze verzeichneten die Feuerwehren und andere Rettungskräfte im Rhein-Sieg-Kreis am Donnerstagmorgen bis zum Mittag. Hagel, Starkregen, Blitz und Donner hatte Sturmtief "Andrea" im Gepäck. Laut Dietmar Klein, dem Leiter der Rettungsleitstelle in Siegburg, war besonders das rechtsrheinische Kreisgebiet betroffen.

Die Feuerwehrleute mussten an die 30 vom Sturm umgeknickte Bäume von Straßen, Gehwegen, Gebäuden und Autodächern entfernen und auch einige voll gelaufene Keller leer pumpen.

Am Bahnhof Kottenforst bei Lüftelberg stürzte gegen 9.45 Uhr ein Baum auf die Trasse der Regionalbahn 23. Die Fahrgäste aus Richtung Euskirchen mussten in Meckenheim aussteigen und wurden von dort mit dem Bus zum Haltepunkt Witterschlick gebracht, wo sie wieder in die Bahn Richtung Bonn stiegen.

In der Gegenrichtung mussten die Fahrgäste in Witterschlick aussteigen und wurden per Bus nach Meckenheim transportiert. Insgesamt waren vier Züge betroffen. Gegen 11 Uhr hatte die Feuerwehr die Strecke frei geräumt.

Am Neuen Markt in Meckenheim beschädigte der Sturm ein Dach. Die Swisttaler Feuerwehr entfernte auf der L 163 zwischen Heimerzheim und Metternich und auf der Ludendorfer Straße am Ollheimer Friedhof kleinere Bäume von der Fahrbahn.

Alle Hände voll zu tun hatten auch die Mitarbeiter des Siegburger Baubetriebsamtes, die die Einsatzkräfte der Siegburger Wache und des Kaldauer Löschzuges unterstützten. Auf dem Waldfriedhof in Kaldauen galt es gegen Mittag eine dicke Eiche zu beseitigen, die auf gleich mehrere Gräber gestürzt war. Zuvor waren sie bereits im Rosengarten auf dem Michaelsberg im Einsatz, hatten eine abgebrochene Baumkrone auf der Eichendorfstraße in Kaldauen sowie Sturmholz auf der Viehtrifft beiseite geräumt.