SPD gegen Erweiterung des Tagebaus

RHEINBACH. Auch in Rheinbach gibt es Kritik an den Plänen.

Die Rheinbacher SPD hat sich gegen die Erweiterung des Flerzheimer Kiesabbaus in Richtung Swisttal-Buschhoven ausgesprochen. Es gebe viele gute Gründe dagegen, teilten der SPD-Vorsitzende Folke große Deters und sein Flerzheimer Parteikollege Dietmar Danz mit: In einer Pressemitteilung nennen sie den Schutz von Flora und Fauna, außerdem befürchten sie eine Verschmutzung des Grundwassers.

Wie berichtet, hat die Rheinbacher Stadtverwaltung keine Bedenken gegen die 22,9 Hektar große Erweiterung des Tagebaus. Sie legt dem Rat für dessen Sitzung am Montag, 13. Februar, eine befürwortende Stellungnahme vor. Diese soll im Genehmigungsverfahren bei der Bezirksregierung Arnsberg eingebracht werden.

Danz verweist auf die laufende Änderung des Regionalplans, wonach dem Flerzheimer Tagebau in Zukunft keine Erweiterung mehr eingeräumt werden soll. "Damit hat der Regionalrat zur Kenntnis genommen, dass es sich bei dem geplanten Erweiterungsbereich um einen wichtigen Natur-, Freizeit- und Erholungsraum handelt, der nicht zerstört werden darf", so Danz. Nach Willen des Regionalrats soll in Alfter-Witterschlick eine Konzentrationszone für Quarzabbau eingerichtet werden.