Rundum verglaste Ellipse als "Hingucker"

<b>Architektonisch</b> anspruchsvoll soll sich die umgebaute Botschaft präsentieren.

<b>Architektonisch</b> anspruchsvoll soll sich die umgebaute Botschaft präsentieren.

Kanadische Botschaft in Bonn wird umgebaut - In der Nähe des Post-Towers entsteht ein Bürohaus für bis zu 160 Personen - Die neuen Mieter sollen Ende des Jahre einziehen

Bonn. (val) Nur der Name Kanadahaus wird später noch an die frühere Nutzung in der Friedrich-Wilhelm-Straße erinnern. Ansonsten aber soll in der Kanadischen Botschaft kaum etwas so bleiben, wie es war: der Altbau wird komplett modernisiert, ein ellipsenförmiger, rundum verglaster Neubau soll zum "Hingucker" des neuen Bürohauses werden.

Voraussichtlich Ende des Jahres werden die ersten neuen Mieter in die ehemalige Botschaft einziehen. Auch wenn die Mietverträge noch nicht abgeschlossen sind, gehen die Bonner Günster Immobilien Gruppe und die Dr. Böckel KG davon aus, dass Firmen in das Gebäude einziehen, die mit der Deutschen Post AG zusammenarbeiten. Die baut zurzeit ganz in der Nähe ihre Hauptzentrale, den Post-Tower.

Geplant hat den Um- und Anbau das Bonner Architekturbüro Piotrowski. Auf einer Gesamtfläche von 4 700 Quadratmetern entstehen moderne Büroräume für 130 bis 160 Personen. Der aus den sechziger Jahren stammende Altbau wird um ein Staffelgeschoss aufgestockt. Die Ellipse, die Mitte 2002 fertig sein soll, wird fünf Geschosse plus ein Dachgeschoss haben. Vermarkter der ehemaligen Botschaft ist die Frankonia Eurobau, die nach Aussagen von Günster Immobilien weitere ehemalige Botschaftsgebäude und städtische Gebäude kaufen und vermarkten will.