Landrat weist Kritik an Petersberg-Plänen zurück

Landrat Frithjof Kühn weist die Kritik zurück, die hiesige Christdemokraten mit ihrer Zustimmung zu einem Verkauf des Hotels auf dem Petersberg ausgelöst haben.

Königswinter. (al) Landrat Frithjof Kühn weist die Kritik zurück, die hiesige Christdemokraten mit ihrer Zustimmung zu einem Verkauf des Hotels auf dem Petersberg ausgelöst haben ( der GA berichtete).

Der Petersberg solle nur an jemanden verkauft werden, "der den jetzigen Charakter und die jetzige Ausrichtung des Gästehauses Petersberg verbindlich aufrecht erhält", betonte Kühn am Freitag. "Mehr könnte die Region auch nicht erreichen, wenn der Petersberg im Eigentum des Bundes verbliebe", so Kühn.

Verdienst der gemeinsamen Bemühungen und der im März und April verabschiedeten Resolutionen gegen eine Verkauf sei, dass die jetzige Bundesregierung die Bedeutung und Qualität des Petersberges, auch für Konferenzen, festschreiben lassen wolle.

Kühn: "Dies war zum Zeitpunkt der ersten Verkaufsbemühungen, die im Jahre 1998 scheiterten, absolut nicht der Fall. Damals hat die Bundesregierung lediglich zugestanden, den Petersberg ab und zu für Konferenzen zu nutzen."