Kletterhalle in Spich: Kraxeln bis in 14 Meter Höhe

Noch existieren Restaurant und Kletterhalle nur auf Plänen: Markus Eich (von links), Udo Hänold, Klaus Werner Jablonsky, Kent Hahne, Georg Gerstenberg und Nico Ludwig auf der Baustelle.

Noch existieren Restaurant und Kletterhalle nur auf Plänen: Markus Eich (von links), Udo Hänold, Klaus Werner Jablonsky, Kent Hahne, Georg Gerstenberg und Nico Ludwig auf der Baustelle.

Münchner Unternehmen investiert fünf Millionen Euro im Gewerbegebiet: Das rund 6 000 Quadratmeter große Grundstück unmittelbar am Eingang des Gewerbegebietes "Junkersring" in Troisdorf hatte der Projektentwickler Markus Eich schon lange im Blick. Etwas Ungewöhnliches wollte der Niederkasseler Unternehmer auf dem exponierten Areal realisieren.

Troisdorf. Das rund 6 000 Quadratmeter große Grundstück unmittelbar am Eingang des Gewerbegebietes "Junkersring" in Troisdorf-Spich hatte der Projektentwickler Markus Eich schon lange im Blick. Etwas Ungewöhnliches wollte der Niederkasseler Unternehmer auf dem exponierten Areal realisieren.

Das gelang Eich, indem er Kent Hahne, Geschäftsführer des auf Restaurant-Management spezialisierten Münchner Unternehmens Apeiron, für eine rund fünf Millionen Euro teure Investition begeistern konnte.

So viel kosten der Bau einer laut Betreiber Georg Gerstenberg "einzigartigen Kletterhalle in der Region" und der Bau des italienischen Restaurants "L´Osteria". Gestern informierte sich Troisdorfs Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski über den Stand der Bauarbeiten und weiteren Planungen.

Linktipps Externer Link Weitere Informationen unter www.arenavertikal.de und www.losteria.de

Ab Oktober können sich Kletterfreunde unterschiedlichen Alters auf ein neues, überdachtes Erlebnis freuen. Das zumindest kündigen Georg Gerstenberg, Geschäftsführer der Bonner Firma Arena Vertikal, und sein Stellvertreter Nico Ludwig an. Auf knapp 2 500 Quadratmetern des Grundstücks wollen die beiden die rund 1 400 Quadratmeter große Kletterhalle betreiben.

Deren Herzstück ist eine insgesamt über 1 800 Quadratmeter große Kletterfläche, die vom Anfänger bis zum Könner die passende Herausforderung bietet, erklärte Gerstenberg. Ob das Klettern mit dem Top-Rope, einem Sicherungsseil, oder im so genannten Boulder-Stil, sprich ohne Kletterseil und Klettergurt; vieles wird dort zwischen 9 und 24 Uhr möglich sein. Insgesamt 320 Routen sollen bis zur Eröffnung der Halle fertig sein, sowie 80 Seile hängen und für Abwechslung sorgen.

Etwa 18 Meter am Stück bis in 14 Meter Höhe können die Besucher klettern. Was die Anlage so besonders macht, erklärt Gerstenberg so: "Wir wollten keine verschachtelte, dunkle Halle bauen, um möglichst vielen Gästen auf einmal das Klettern zu ermöglichen." Stattdessen erwarte Besucher eine offene Fläche mit viel Licht und modernsten Kletterkonstruktionen. Kurzum "ein anspruchsvolles Ambiente" zu überschaubaren Preisen.

"Anspruchsvoll" und doch "erschwinglich" sind auch die Stichwörter für die Philosophie, die sich hinter dem Restaurant "L'Osteria" verbergen soll. Das entsteht auf über 3 500 Quadratmetern unmittelbar neben der Halle. Das Konzept, das bereits an einem anderen Standort in Augsburg getestet wurde, ist laut Investor Hahne: Speisen wie beim "Italiener um die Ecke" zu familienfreundlichen Preisen.

Pizza, Pasta, Fleisch und Fisch werden auch in italienischer Atmosphäre serviert. Zu der gehört: Dank der offenen Bauweise bereiten die Köche die Gerichte unter den Augen der Gäste zu. Was dem Standort überdies gut tut: Allein die Betreiber des Restaurants wollen 60 Arbeitsplätze schaffen.