"Grüne C" in Alfter und Bornheim

Ein Wegweiser durch das "Grüne C"

Auch Spiellandschaften mit Rheinblick, wie diese hier in Bornheim-Hersel, sind Teil des "Grünen C".

Auch Spiellandschaften mit Rheinblick, wie diese hier in Bornheim-Hersel, sind Teil des "Grünen C".

ALFTER/BORNHEIM. Die am Projekt "Grünes C" beteiligten Kommunen Alfter, Bonn, Bornheim, Niederkassel, Sankt Augustin und Troisdorf haben einen gemeinsamen Wegweiser durch das "Grüne C" erarbeitet. Ab sofort ist ein handlicher Faltplan mit Broschüre in den Rathäusern der Stadt Bornheim (bei Laura Schneidenbach) und der Gemeinde Alfter erhältlich - kostenlos.

In Bornheim sollen die Pläne zudem künftig an zentralen Punkten im Stadtgebiet ausliegen, wo genau steht allerdings noch nicht fest. Aufgrund häufiger Nachfragen nach geeignetem Kartenmaterial zu dem interkommunalen Naturprojekt ist dieser im Maßstab 1:25.000 samt einer begleitenden Broschüre mit Tipps für Wanderer, Radfahrer, Entdecker und Naturliebhaber erstellt worden.

Auf dem Faltplan dargestellt ist der verbindende Weg im "Grünen C", der sogenannte Link, mit seinen Ausstattungselementen wie Toren, Stationen und Einzelprojekten. Besonders interessant für Radler sind die Anknüpfungspunkte an das Radverkehrsnetz Nordrhein-Westfalen und den Siegtalradweg. Darüber hinaus findet man hier die nahen Haltepunkte des öffentlichen Nahverkehrsnetzes und Parkplätze. So kann jeder seine eigene, individuelle Tour im "Grünen C" zusammenstellen und sich in der beiliegenden Broschüre über die Besonderheiten der jeweiligen Landschaftsräume informieren.

Das Gemeinschaftsprojekt "Grünes C" ist in zahlreiche kleinere Unterprojekte gegliedert. Konzipiert wurde es unter dem Dach der Regionale 2010, einem Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Gefördert wird das mehr als 20 Millionen Euro teure Projekt mit Zuschüssen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land NRW.

Ziel des "Grünen C" ist es, unabhängig von den Stadt- und Gemeindegrenzen die Freiräume der Region zum Zweck der Naherholung, des Naturschutzes und der Landwirtschaft nachhaltig zu sichern, miteinander zu vernetzten und weiterzuentwickeln. Auf diesem Weg sollen den Bewohnern und Besuchern das kulturelle Erbe und die wertvollen Naturräume nahe gebracht werden.