Der Landschaftsschutzverein Kottenforst setzt seine Proteste fort

SWISTTAL-BUSCHHOVEN. Der Landschaftsschutzverein Kottenforst setzt seine Proteste fort

Unter dem Motto "Stoppt die Kieserweiterung! Buschhoven darf keine Grubenrand-Siedlung werden" startete der Landschaftsschutzverein Kottenforst (LSK) mit Unterstützung des Heimat- und Verschönerungsvereins Buschhoven jetzt eine neue Protestaktion gegen die von der Kölner Bezirksregierung nach wie vor geplante Erweiterung der Flerzheimer Kiesgrube bis auf 500 Meter an den Ortsrand von Buschhoven.

Die LSK-Vorstandsmitglieder Harald Hoock und Walter Riha stellten mit Pressesprecher Gerd Pflaumer im Ort sowie im Gelände in Richtung Kiesgrube zahlreiche Plakate auf, auf denen die wichtigsten im Falle einer Erweiterung befürchteten Folgen benannt werden: Gefährdung der Trinkwasserversorgung infolge Grundwasserverschmutzung, Lärm- und Staubbelastung, Zerstörung der Naherholungslandschaft, Verlust von Reit- und Wanderwegen und Wertminderung für Immobilen.

Der LSK macht deutlich, dass er dies verhindern will und ruft die Buschhovener zur Unterstützung auf. Im Zuge der Protestaktion werden in den nächsten Tagen in allen Buschhovener Haushalten Handzettel verteilt. Ferner ist in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Verschönerungsverein ein Bürgerspaziergang zur Kiesgrube geplant.

Auch der Bürgerverein "Wir für Swisttal" unterstützt die Aktion. Eine erste wichtige Weichenstellung wird das von der Bezirksregierung organisierte Beteiligungsverfahren am 13. Juli in Bornheim sein, bei dem die von den diversen Behörden und Organisationen, darunter auch dem LSK, eingegangenen Stellungnahmen zur Festlegung von Kiesabbaugebieten im neuen Regionalplan behandelt werden. hpf