Bunte Bouquets für die Stadttore

So könnte es aussehen an der Ortseinfahrt in Rhöndorf mit einem Bouquet.

BAD HONNEF. Die Aktivposten der "Initiative Wirtschaft für Bad Honnef e.V." sind auch zur Herbst- und Winterzeit nicht müßig. Soeben sind die letzten der 152 Blumentöpfe, deren Bepflanzung seit dem Frühjahr für ein "buntes Band" in der Stadt gesorgt hatte, winterfest gemacht. Und zugleich sind die Ehrenamtlichen längst in der Planung für 2012. Das steht unter einem besonderen Stern: Bad Honnef feiert "150 Jahre Stadtrechte".

Grund genug für die Initiative, das Projekt vom "blühenden Band" zu erweitern. An den Portalen der Stadt sollen Blumenbouquets entstehen. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Wally Feiden soll sich Honnef für jeden Ankömmling als (auf)blühende Stadt präsentieren.

Es ist ein ehrgeiziges Projekt, weiß Diether Habicht-Benthin, einer der Mitstreiter des gemeinnützigen, überparteilichen Vereins. Immerhin belaufen sich die Kosten für die ersten drei von vier Portalen - geplant sind solche für den Kreisel Linzer Straße, für den Himberger Kreisel, für die Ortseinfahrt Rhöndorf und letztlich auch für das Honnefer Kreuz - auf rund 26 000 Euro.

Umso mehr freut es Habicht-Benthin, dass die Idee quer durch die Bürgerschaft und quer durch die politische Landschaft schon viele Unterstützer gefunden habe. Auch seitens der Wirtschaft, die immer wieder etwa das Begießen der Töpfe übers Jahr tatkräftig unterstützt, gebe es schon Zusagen. Für gut die Hälfte der Kosten seien schon Mittel eingeworben. Gut 13 000 Euro müssten aber noch abgedeckt werden.

In dreijähriger Arbeit wurde schon ein buntes Blütenband quer durch die Kommune gelegt. Mit viel Hilfe von Bürgern. Etwa 16000 Euro benötigt der Verein jährlich, um das System aufrecht zu erhalten. Pro Pott verursachen das Heranziehen der Pflanzen im Gewächshaus, das Anbringen der Töpfe und das Wässern Kosten von 110 Euro im Jahr. Dafür stehen viele regelmäßige Paten gerade. Und jede Einzelspende hilft, sagt Habicht-Benthin: "Entscheidend für uns ist die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt und mit dem Projekt, das ein Attraktivitätsgewinn ist."

Dafür gebe es, etwa beim Bewässern, immer wieder Hilfe etwa der Bad Honnef AG und von Hupperich & Westhoven. Und natürlich werden Jahr für Jahr viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit in das Projekt investiert, das Bad Honnefs Sympathiewerte, so die Meinung bei Umfragen unter Hotelgästen, deutlich steigere.

Auf Papier gibt es die Blumenarrangements für die "Stadttore" schon. Fotomontagen zeigen, wie diese aussehen könnten. "Ein demonstrativer Einstieg in das Projekt Bouquets auf Stadtportalen ist der Bedeutung des 150. Jahrestages Stadt Bad Honnef geschuldet, heißt aber nicht, dass alle vier Portale in 2012 stehen müssen", so Habicht-Benthin. Hier gehe es um eine nachhaltige Aktion. Drei Portale sind 2012 fest geplant.

Kontakt: d.habicht-benthin@t-online.de