Bogenbrücke in Altenahr wird instand gesetzt

Es geht weiter in Sachen Geh- und Radweg von Laach nach Altenahr: Ende November 2010 hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz den Auftrag zum Bau des nächsten Abschnitts vergeben.

Altenarhr. (mm) Es geht weiter in Sachen Geh- und Radweg von Laach nach Altenahr: Ende November 2010 hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz den Auftrag zum Bau des nächsten Abschnitts vergeben.

Dieser Abschnitt beinhaltet die Instandsetzung der Bogenbrücke über den Parkplatz und die Ahr in Altenahr und die daran anschließende Erneuerung der Brücke über die Bundesstraße 267. Der geplante Radweg verläuft auf diesem Teilstück über die alte Bahntrasse.

Die Bogenbrücke wurde im Jahr 1910 für den Eisenbahnbau errichtet. Der ehemals vorhandene Bogen der alten Bahnbrücke über die B 267 wurde 1972 gesprengt, um die Durchfahrtshöhe, die durch den Bogen eingeschränkt war, zu vergrößern.

"Die Instandsetzung der Bogenbrücke umfasst unter anderem die Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen und der Abdichtung. Die neue Brücke über die B 267 wird aus Stahlbeton hergestellt; dabei können wir die vorhandenen Widerlager, auf denen die Konstruktion später aufliegt, nutzen", informiert Bernd Cornely, Leiter des LBM.

Bevor jedoch mit diesen Arbeiten begonnen werden kann, wird vom Bahnhof in Altenahr eine Zuwegung zur Baustelle geschaffen und ein Stahlgitterzaun als Abgrenzung zum Bahngelände errichtet, der den Zugang zum Betriebsgelände der DB und zu den Gleisen für Unbefugte verhindert. Es ist geplant, diese Arbeiten bis August fertig zu stellen.

Zeitgleich bereitet der LBM die Auftragsvergabe für die neu herzustellende Ahrbrücke am Rastplatz bei Laach vor, deren Bau Mitte 2011 beginnen soll. "Hierbei handelt es sich um eine elegante und leichte Stahlkonstruktion, die keine zusätzliche Abstützung im Bereich des Flussbettes der Ahr erfordert; die Spannweite erstreckt sich über nahezu 50 Meter. Somit wird der Durchfluss der Ahr bei Hochwasser nicht behindert", so Cornely.