Brennbare Seifenblasen bei der Uni-Physikshow

Sechsmal pro Jahr stellen Studenten bunte Experimente-Show auf Beine

Bonn. (sj) Bratpfannen sind Luxus, ein Blatt Papier tut`s auch - zumindest wenn es nur darum geht, sich ein Frühstücksei zu braten. Wer möchte, kann sich bei der nächsten Physikshow an der Universität Bonn davon überzeugen, wie gut das funktioniert. Am Samstag und Sonntag, 15. und 16. September, um 14 Uhr (Einlass 13 Uhr) ist es im Wolfgang-Paul-Hörsaal am Kreuzbergweg wieder so weit.

Die Zuschauer begleiten eine junge Physikstudentin und ihren Kommilitonen durch den Tag. Schon morgens beim Frühstück haben die beiden die erste Herausforderung zu bewältigen: Hunger auf Spiegelei, aber keine Pfanne im Haus - da ist es doch gut, wenn man ein praxisnahes Fach studiert. Die "Papierbratpfanne" ist nur eines von vielen verblüffenden Experimenten, die sich die Studierenden der Physik ausgedacht haben.

Sechsmal pro Jahr stellen sie unter Leitung von Professor Herbert Dreiner ihre bunte Experimente-Show auf die Beine. Die Veranstaltungen sind regelmäßig ausgebucht; eine Anmeldung unter www.physikshow.uni-bonn.de ist daher dringend erforderlich.

Erstmals hatten die Zuschauer im Vorfeld Gelegenheit, eigene Fragen zu alltäglichen physikalischen Phänomenen einzusenden. "Zwei davon werden wir in unserer Show beantworten", verspricht Mitorganisator Stephan Hageböck. Erstens: Warum dreht sich im Universum alles? Zweitens: Weshalb fallen Fahrräder beim Fahren in der Regel nicht um?