Menschen ersetzen Insekten

Großes Insektensterben als Problem der Landwirtschaft

In Chinas Provinz Henan summt keine Biene mehr: Die kostenlose Bestäubungsleistung müssen jetzt die Obstbauern in mühseliger Handarbeit übernehmen. Hier bestäuben sie gerade Birnbäume.

In Chinas Provinz Henan summt keine Biene mehr: Die kostenlose Bestäubungsleistung müssen jetzt die Obstbauern in mühseliger Handarbeit übernehmen. Hier bestäuben sie gerade Birnbäume.

Ehrenamtliche Krefelder Insektenzähler bilden mit einer einmaligen Messreihe die Speerspitze der Forschungsnation zum Thema Insektenschwund. Vergangene Woche erhielten sie den wissenschaftlichen Segen.

Eine Wespe surrt über der Spaghetti Bolognese. Wie lästig. Selten hat der Gestörte mit "klatsch und tot" eine Chance. Bald surrt der nächste Plagegeist heran. Auch über Mücken ließe sich manch nächtliche Klatsch-und-Tot-Geschichte erzählen. Dass Insekten nicht nur Blutsauger und Plagegeister, sondern nützlich sind, kennt der Mensch, wenn überhaupt, nur vom Hörensagen. Aber Genaues wissen die wenigsten Zeitgenossen, wo sie doch von der artenreichsten Tiergruppe auf Erden eher genervt wird.

Da fiel auch erst auf den zweiten Blick auf, dass die Insekten sich lautlos verflüchtigt haben. Blutverschmierte Scheiben und Scheinwerfer nach einer Autobahnfahrt gab es im vergangenen Sommer kaum noch. Auf den ersten Blick war jedoch im Winter zuvor aufgefallen, dass das Vogelhäuschen kaum angeflogen wurde: Ob Blaumeise, Zaunkönig oder Spatz - viele fehlten. Die vielen Berichte über ein "dramatisches Vogelsterben in Deutschland und Europa" war nun nicht mehr abstrakt, sondern spiegelten sich im eigenen Garten.

Ein Blaukehlchen mit Insekt im Schnabel.

Ein Blaukehlchen mit Insekt im Schnabel.

 

Dass das Verschwinden der Gefiederten die plausible Wirkung eines anderen, bisher unbemerkten Großsterbens war, dämmerte vielen Menschen dann Mitte Juli. So ganz Genaues wusste auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) nicht, als sie eine Anfrage der Grünen im Bundestag beantwortete: "Der Bestand der Insekten hat sich in Teilen des Landes seit 1982 um bis zu 80 Prozent verringert.

Geld für landesweites Monitoring fehlt

Das Online-Medienportal "Meedia" witterte einen Trick, ließ den Kommunikationsexperten Hasso Mansfeld die Lage analysieren und titelte: "Angeblicher Insektenschwund: Wie die Medien in die grün-rote Wahlkampffalle tappten." Der FDP-Politiker fand es "unseriös bis skandalös, die Ergebnisse eines entomologischen Vereins aus zwei Messpunkten in einem Krefelder Naturschutzgebiet zu einem deutschlandweiten Massensterben der Insekten aufzublasen".

Traurige Tatsache ist, dass auch die Forschungsnation Deutschland nichts Genaues über die aktuelle Situation im Reich der Insekten weiß, weil das Geld für ein entsprechendes landesweites Monitoring angeblich fehlt. So gab es nur einen Strohhalm der Erkenntnis, und den hielt der Entomologische Verein Krefeld in seinen Händen. Ehrenämtler hatten Langzeit-Messungen in 63 Gebieten seit 1989 durchgeführt und ihre Ergebnisse publiziert. Handfeste Fakten zwar, aber halt nur von Hobby-Insektenkundlern. Deren Arbeiten wurden nun wissenschaftlich geadelt, sei es von der Radboud University in Nijmegen (Niederlande) oder von der Universität Hohenheim. An der wissenschaftlichen Methodik der Freizeit-Entomologen gab es nichts zu bemängeln.

Die so evaluierten Ergebnisse aus Krefeld flossen in eine internationale Studie von deutschen, niederländischen und britischen Forschern ein, die vergangene Woche in der internationalen Online-Fachzeitschrift "Plos One" veröffentlicht wurde - und ein großes Medienecho fand, zumal die Welt zuvor bereits durch das Bienensterben sensibilisiert worden war. Danach hat die aus Insekten bestehende Biomasse in den vergangenen 27 Jahren insgesamt um etwa 76 Prozent abgenommen.

 

Schwund stellt großflächiges Problem dar

"Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch größer als bisher angenommen", sagte Erstautor Caspar Hallmann (Nijmegen). Die Studie liefere den Beleg, dass der Schwund nicht nur einzelne Standorte betreffe, "sondern wirklich ein größerflächiges Problem darstellt", so Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle. Der Professor war an der Untersuchung nicht beteiligt.

Nach Ursachen suchte die Studie nicht, doch vermuten die Wissenschaftler, dass die intensivierte Landwirtschaft samt Pestiziden, Düngemitteln und ganzjähriger Bewirtschaftung eine Rolle spielten, der Klimawandel weniger. "Der dramatische Insekten-Rückgang zeigt, dass Schutzgebiete in nur noch sehr geringem Maße als Quellhabitate für die Besiedlung der Agrarlandschaft dienen können", sagt Professor Teja Tscharntke, Agrarökologe an der Georg-August-Universität Göttingen.

Die Intensivierung der Landwirtschaft sei eine "plausible Ursache". Das sieht Bernhard Krüsken naturgemäß anders. Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) meinte: "Voreilige Schlüsse verbieten sich. Die neue Studie bestätigt und betont ausdrücklich, dass es noch dringenden Forschungsbedarf zum Umfang und den Ursachen des dargestellten Insektenrückgangs gibt."

Insekten bestäuben im Wert von 200 Milliarden Dollar

Die Agrarindustrie kann das Thema nicht verharmlosen oder verdrängen, zu sehr ist sie selbst von den Dienstleistungen der Insekten abhängig: etwa von Bestäubung und biologischer Schädlingskontrolle. Nach einer Hochrechnung des Forschungszentrums CNRS in Montpellier beträgt allein die weltweite Wertschöpfung aus der Bestäubung 200 Milliarden Euro pro Jahr. Die Chinesen wissen, was das bedeutet: Tagelöhner ersetzen dort inzwischen die Insekten und pinseln Pollen über die Blüten in den Obstplantagen. Es ist aber nicht so, als könnte der Mensch alles überblicken: Jede Veränderung in einem Ökosystem setzt weitere, auch unbekannte Folgeveränderungen in Gang.

Eine Schwebfliege sitzt auf dem Stempel einer roten Blüte und nimmt Blütenstaub auf.

Eine Schwebfliege sitzt auf dem Stempel einer roten Blüte und nimmt Blütenstaub auf.

 

Deutschland hat die Insekten arg vernachlässigt. Nun startet Professor Wolfgang Wägele, Direktor des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn, einen neuen Versuch. Im Projekt Ammod (Automated Multisensor Station for Monitoring of Species Diversity) möchte er mit Sensoren, Mikrofonen und Kameras Vögel, Insekten, Pflanzen und Pilze aufspüren und zählen. 16 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Deutschland sollen fächerübergreifend mitwirken.

Noch wartet Wägele allerdings auf das Ergebnis der Antragsbegutachtung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ein erster Antrag für ein bundesweites Monitoring wurde abgelehnt, der aktuelle fällt kleiner aus und beschränkt sich auf eine Messanlage zu Demonstrationszwecken.

Wägele sagt: "Es ist zu spät, bereits eingetretene Schäden beim Artenschwund zu verhindern. Der geht weiter, und wir werden noch mehr Arten verlieren. Daher ist es wichtig, jetzt mit der Forschung anzufangen." Ammod verzahnt Informatik mit Naturwissenschaft. "Ohne Technologie schaffen wir das mit dem Monitoring nicht", so Wägele. Bürgerwissenschaften oder Citizen Science, wie die Vogelzählung im Rahmen des europäischen Projekts Natura 2000, seien bei Insekten nicht möglich. Es gebe allein in Deutschland 9000 verschiedene Fliegen- und Mückenarten.

Monitoring: Algorithmen zur automatischen Erkennung

Ammod steht für eine Art Forschung 4.0 - effizient und kostengünstig. Solarbetriebene Malaise-Fallen fangen Fluginsekten, Pollen von Pflanzen und Sporen von Pilzen. Roboter entleeren regelmäßig die Gefäße. Danach soll die DNA im Labor automatisch untersucht werden. Eine mit DNA-Schnipseln gefüllte Datenbank aus einem früheren Projekt existiert bereits. Die Datenbank soll bis Ende dieses Jahres 35 000 Arten inklusive der Insekten-DNA umfassen.

Auch die Menge an Insekten soll gezählt werden und sogar nachts. Audiorekorder nehmen Gesänge oder Töne auf und gleichen sie mit gespeicherten Audiomustern ab. Falls Umgebungsgeräusche zu hören sind, werden diese gefiltert. Wägele sagt: "Die Algorithmen dafür sind schon programmiert." Das Forschungsgeld werde vor allem für Personal benötigt, das diese Algorithmen weiter verbessert und Datenbanken programmiert. Der Clou: Alles soll in Echtzeit an der Basisstation in Bonn auswertbar sein. Künftig soll ein Blick genügen, um Veränderungen in der Biodiversität festzustellen.

Besonders vielversprechend seien, so Wägele, die elektronischen Nasen, die Gerüche oder chemische Substanzen mittels Gas-Chromatografie erkennen. Sie können Pflanzenschutzmittel in der Luft nachweisen, die beim Spritzen der Felder nicht nur auf Ackerpflanzen, sondern - durch den Wind zerstäubt - auf Blüten außerhalb des Ackers rieseln. Daran saugen wiederum Wildbienen oder Schwebfliegen, übrigens die zweitwichtigsten Bestäuber hierzulande.

Artenrückgang um bis zu 70%

"70 Prozent aller Nahrungspflanzen sind auf die Bestäubung durch Tiere angewiesen, darunter fast alle Obst- und Gemüsesorten", sagt Axel Ssymak vom Bundesamt für Naturschutz (BfN). Die herbstlichen Laubberge in Wäldern würden zum großen Teil von Insekten abgebaut. Die Reinhaltung von Gewässern hänge maßgeblich von Insektenlarven ab, von Insekten als Nahrungsquelle für Vögel einmal ganz zu schweigen.

Die Ergebnisse der internationalen Studie überraschen auch im Wahnbachtal nicht. Biologen haben dort das Kommen und Gehen der Schwebfliegen notiert und zwischen 1989 und 2014 Artenrückgänge um bis zu 70 Prozent und Individuenverluste von bis zu 96 Prozent festgestellt. Schmetterlinge stehen schon lange auf der Roten Liste. Seit Anfang der 80er Jahre sei die Häufigkeit nachtaktiver Falter im bayerischen Inntal um die Hälfte und die Anzahl der Arten um mehr als die Hälfte gesunken, so der Biologe Josef Reichholf.

Professorin Beate Jesse, BfN-Präsidentin, warnte zuletzt bei der Vorstellung des BfN-Agrar-Reports zur biologischen Vielfalt, "dass praktisch alle Tier- und Pflanzengruppen in der Agrarlandschaft von einem eklatanten Schwund betroffen sind" - und forderte "dringend eine Kehrtwende in der Agrarpolitik".

Als ein Grund für den Insektenschwund werden häufig, auch im BfN-Report, Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide genannt. Sie wurden Anfang der 1990er Jahre zugelassen. Im Laborexperiment ließ ein Wirkstoff aus dieser Gruppe die Zahl eierlegender Hummelköniginnen um 26 Prozent schrumpfen. Für das Überleben einer Population habe das dramatische Folgen, berichteten britische Forscher kürzlich im Fachjournal "Nature Ecology & Evolution".

 

Greening-Prämien bleiben wirkungslos

Für Dirk Süßenbach vom Umweltbundesamt (UBA) fügt sich die aktuelle Studie in das Bild zahlreicher Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre: Immer wieder seien die Gefahren, die von Neonicotinoiden für Hummeln, Bienen und andere bestäubende Insekten ausgehen, aufgezeigt worden. Bemerkenswert sei, so Süßenbach, "dass der Rückgang von Bienenpopulationen und anderen Insekten in verschiedenen Regionen in etwa mit dem Beginn des Einsatzes von Neonicotinoiden zusammenfällt".

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) kritisierte dagegen den BfN-Agrar-Report: "Schon wieder stellt eine Behörde aus dem Ressortbereich des Umweltministeriums die Landwirtschaft an den Pranger." In diesem Bericht geht es auch um das sogenannte Greening - ökologische Vorrangflächen, die die Artenvielfalt fördern sollten.

Doch es gab kaum mehr Wildblumen und -wiesen, so das BfN, sondern auf diesen Vorrangflächen wurden meist Zwischenfrüchte und Leguminosen angebaut. "Kein Mehrwert für die biologische Vielfalt", resümierte Jessel. Die von der EU an deutsche Landwirte verteilten Greening-Prämien von insgesamt 1,5 Milliarden Euro seien "wirkungslos" geblieben. Früher war es so: Äcker waren für Vögel ein reichgedeckter Tisch. Sie fraßen die Samen von Wildkräutern und schnappten nach Insekten, die ihrerseits von Klatschmohn oder Kornblume angezogen wurden.

Der Deutsche Bauernverband moniert indes, dass bürokratische Hindernisse es den Landwirten erschweren, die Verhältnisse für Insekten durch Blühstreifen und artenreiche Feldränder zu verbessern, Greening-Potenziale würden "durch komplizierte Antrags- und Kontrollverfahren ausgebremst". Außer fehlenden Blühstreifen oder Hecken neben oder auf den Äckern, für Vögel und Insekten unverzichtbar, wirken Raps- und Mais-Monokulturen weiter negativ auf die Tierwelt, so Wägele. Auch werden Flächen mehr und mehr versiegelt. Entgegen dem Ziel, den Verbrauch an Fläche auf 30 Hektar pro Tag bis 2020 zu beschränken, wie in der "Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" vorgesehen, verschwinden in Deutschland täglich 66 Hektar für Siedlungs- und Verkehrsflächen. Das sind etwa 90 Fußballfelder.

Taxonomie-Studiengänge sind Mangelware

Von der Lösung, Insekten zu klonen, hält Wägele wenig. Es sei noch zu wenig bekannt, wie Genome im Schaltplan von Tieren wirken und für welche Aktivitäten sie zuständig sind. Besser sei es, Lebensräume wiederherzustellen. Dann kämen Arten, die am Niederrhein ausgestorben sind und es woanders in Deutschland oder Europa noch gibt, auch wieder zurück. So wurde 2016 eine neue Mückenart in Bonn entdeckt, die den Namen Ctenosciara alexanderkoenigi trägt. Ob heimisch oder eingewandert? Wer soll das wissen? Überall fehle es an Taxonomen, sagt Wägele. Mit der Erfassung der Arten käme man nicht hinterher.

Neue Technik helfe zwar, ersetze aber nur die (fehlende) Kenntnis, Arten zu bestimmen. Taxonomie-Studiengänge in Deutschland: Mangelware. Im Mai 2012 hatte die Bundesregierung eine Stärkung der Taxonomie an den Hochschulen abgelehnt. In Bonn sitzt zwar mit dem UN-Weltbiodiversitätsrat IPBES seit 2014 eine Institution, aber ohne Daten und Taxonomen kann die biologische Vielfalt kaum verlässlich bewertet werden. Nicht nur in Deutschland, auch in der EU fehlen die Fachkräfte. Ohne Taxonomen keine Daten.

Akribische Messung: Malaise-Falle für flugaktive Insekten an Standort eins im Krefelder Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch. Die Biomasse der Fänge betrug 1989 exakt 1117,1 Gramm, 2013 nur noch 257,3 Gramm. Im Jahresdurchschnitt fängt eine Falle pro Tag heute nur noch die halbe Insekten-Mahlzeit einer Blaumeise.

Akribische Messung: Malaise-Falle für flugaktive Insekten an Standort eins im Krefelder Naturschutzgebiet Orbroicher Bruch. Die Biomasse der Fänge betrug 1989 exakt 1117,1 Gramm, 2013 nur noch 257,3 Gramm. Im Jahresdurchschnitt fängt eine Falle pro Tag heute nur noch die halbe Insekten-Mahlzeit einer Blaumeise.

 

Während der übliche Disput zwischen Forschern, Politikern und Agrar-Lobbyisten meist in eine Arbeitsgruppe mündet und weitere Studien provoziert, geht kostbare Zeit ins Land - und das große Sterben weiter. Deshalb empfiehlt Professorin Alexandra-Maria Klein, Landschaftsökologin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg: "Obwohl es sehr wünschenswert ist, in Zukunft Langzeitdaten über die Biomasse von Insekten in einem optimalen Versuchsdesign zu sammeln, sollten wir nicht auf diese Ergebnisse warten, bis wir unsere Landnutzung ändern. Dies könnte für einige Insekten zu spät sein." Denn es ist eigentlich klar, was zu tun ist: weniger Monokulturen, weniger Stickstoffeinsatz und allgemein weniger Chemie.

Die Aussterbewelle rast mit Hochgeschwindigkeit

An der in "Plos One" veröffentlichten Studie ist auch Professor Dave Goulson von der Sussex University beteiligt. Mit Blick auf das große Ganze ist er zutiefst beunruhigt. Nach fünf massenhaften Artensterben in den vergangenen 540 Millionen Jahren, die meist durch extremen Vulkanismus, Klimawechsel oder Meteoriteneinschläge verursacht wurden, rollt gerade die sechste Aussterbewelle. Es ist unstrittig, dass weltweit die hyperdominante menschliche Zivilisation die Ursache ist.

Goulson sagt: "Insekten machen etwa zwei Drittel allen Lebens auf der Erde aus. Wie es scheint, machen wir große Landstriche unbewohnbar für die meisten Formen des Lebens, und befinden uns gegenwärtig auf dem Kurs zu einem ökologischen Armageddon. Unsere Erben werden in einer stark verarmten Natur leben." Besorgniserregend ist vor allem das Tempo des aktuellen Aussterbens. Es liegt um einen Faktor 1000 höher als bei allen anderen in der Erdgeschichte.