Tarifkonflikt bei der Telekom

Tarifverhandlungen bei T-Systems stocken

Ein Systemadministrator arbeitet in einem Serverraum im neuen Rechenzentrum der Deutschen Telekom AG in Biere (Sachsen-Anhalt). Die Konzerntochter T-Systems hat dieses bundesweit bislang größte Rechenzentrum des Konzerns eröffnet.

Ein Systemadministrator arbeitet in einem Serverraum im neuen Rechenzentrum der Deutschen Telekom AG in Biere (Sachsen-Anhalt). Die Konzerntochter T-Systems hat dieses bundesweit bislang größte Rechenzentrum des Konzerns eröffnet.

Köln. Verdi hat die dritte Verhandlungsrunde für die rund 11.000 Tarifbeschäftigten bei T-Systems vorzeitig beendet.

Im Tarifkonflikt zwischen der Telekom-Geschäftskundensäule T-Systems und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) ist die dritte Verhandlungsrunde für die rund 11.000 Tarifbeschäftigten vorzeitig beendet worden. „Solange die Arbeitgeberseite mauert, macht es für uns keinen Sinn, die Verhandlungen fortzusetzen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Michael Jäkel.

Daher sei auch die für nächste Woche geplante vierte Runde abgesagt worden. Diese sei nun für Anfang Juni in Aussicht gestellt worden.

Die Arbeitgeber hätten sich in der dritten Verhandlungsrunde geweigert, ein Angebot vorzulegen. Statt dessen versuchten sie, Themen der Tarifrunde mit der geplanten Neuausrichtung von T-Systems zu verknüpfen.

Parallel finden derzeit Erörterungen zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsräten, Betriebsräten und Verdi statt. Ausgangspunkt der Gespräche ist der Umbau von T-Systems in die Bereiche Vertrieb
und Produktion und die Gliederung des Geschäftes in elf Einheiten.