Bonner Unternehmen in der Insolvenz

Solarworld produziert weiter

ARCHIV - 02.08.2012, China, Baoding: Arbeiter verpacken in einer chinesischen Solarfabrik in Baoding ein Solarpaneel. (zu dpa "Billig-Konkurrenz aus China: Solarworld ist wieder pleite" vom 28.03.2018) Foto: How Hwee Young/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 02.08.2012, China, Baoding: Arbeiter verpacken in einer chinesischen Solarfabrik in Baoding ein Solarpaneel. (zu dpa "Billig-Konkurrenz aus China: Solarworld ist wieder pleite" vom 28.03.2018) Foto: How Hwee Young/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bonn. Nach dem zweiten Insolvenzantrag Ende März ist die Produktion bei Solarworld wieder angelaufen. Das teilte das Bonner Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Auslieferung von Ware sei in dieser Woche wieder aufgenommen worden, hieß es weiter. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Christoph Niering, habe bei seiner Suche nach Investoren eine „vielversprechende Anzahl von Rückmeldungen“ erhalten.

Ob unter den Interessenten auch Firmengründer Frank Asbeck sei, der das Unternehmen mit einem Investor aus der ersten Insolvenz kaufte, wollte ein Firmensprecher nicht kommentieren. Die rund 570 Solarworld-Mitarbeiter in Bonn, Arnstadt und Freiberg erhalten noch bis einschließliche Mai Insolvenzgeld.