Traditionsfirma am Rhein

Schiffbau-Zulieferer Bröhl ist insolvent

dpatopbilder - 10.05.2018, Hamburg: Der russische Großsegler Mir nimnmt mit über 100 anderen Schiffen auf der Elbe an der Einlaufparade zur Eröffnung des 829 Hafengeburtstags teil. Beim größten Hafenfest der Welt werden rund eine Million Besucher erwartet. Am 13.05.2018 wird es mit einer großen Auslaufparade enden. Foto: Markus Scholz/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

dpatopbilder - 10.05.2018, Hamburg: Der russische Großsegler Mir nimnmt mit über 100 anderen Schiffen auf der Elbe an der Einlaufparade zur Eröffnung des 829 Hafengeburtstags teil. Beim größten Hafenfest der Welt werden rund eine Million Besucher erwartet. Am 13.05.2018 wird es mit einer großen Auslaufparade enden. Foto: Markus Scholz/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Brohl. 140 Mitarbeiter sind bei dem Brohler Unternehmen betroffen. Sie sollen ihre Arbeitsplätze laut Insolvenzverwalter behalten.

Gute Aussichten auf eine Rettung sieht Insolvenzverwalter Ralf Bornemann beim Brohler Traditionsunternehmen Bröhl Maschinenbau. Der Betrieb werde vorerst weitergeführt und keine Mitarbeiter entlassen, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung.

Das Unternehmen mit rund 140 Beschäftigten hat sich auf die Konstruktion von Schwerlastwinden und anderen Ausrüstungen für Seeschiffe spezialisiert. Außerdem bietet Bröhl Planung und Bau von maritimen Anlagen wie Trockendocks an.

Der Zulieferer wurde 1885 vom gelernten Schmied Anton Bröhl gegründet. Bald spezialisierte sich das Unternehmen auf den wachsenden Motorenbau und rüstete Rheinschiffe mit seinen Produkten aus. Heute bezeichnet sich Bröhl als einen der führenden Lieferanten für die Ausrüstungen für Handelsschiffe, die Offshore-Industrie, Spezialschiffbau und komplette maritime Anlagen. „Wir sehen ein großes Potenzial im Unternehmen. Die Kunden honorieren die ausgezeichnete Qualität“, teilt der Insolvenzerwalter mit.⋌