Businessplan-Wettbewerb

NUK zeichnet 14 Ideen im Rheinland aus

BONN/KÖLN. Regionale Geschmackserlebnisse, der Geldautomat in der Hosentasche und ein Service zur Optimierung klinischer Studien - das sind nur drei von 14 Gründungsideen, die beim diesjährigen NUK-Businessplan-Wettbewerb ausgezeichnet wurden.

Die Jury der Gründerinitiative NUK Neues Unternehmertum Rheinland lobte "sehr gute Geschäftsideen und hervorragend ausgearbeitete Ideenskizzen mit hohem Wachstumspotenzial".

Die drei Hauptpreise in der ersten Stufe des Wettbewerbs gingen an die Bonner Implisense, Rheinpur aus Köln und TorriTec aus Düsseldorf und Hürth. Implisense überzeugte die Jury mit ihrer Software, welche klein- und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit gibt, ihr Markt- und Wettbewerbsumfeld mit Online-Quellen schnell und umfassend zu beobachten.

 Das Rheinpur-Team gewann mit der Idee zu regionalen Köstlichkeiten, die in Manufakturen entlang des Rheins hergestellt werden, und sowohl online als auch im Ladenlokal vertrieben werden sollen, die Jury für sich. Das Team TorriTec legte ein Konzept zur Steuerung von Ultrahochvakuum-Experimenten vor. Das brachte ihnen den dritten Hauptpreis ein.

Außerdem wurden sechs weitere Gründerteams mit Förderpreisen ausgezeichnet, so etwa ein Lost-and-Found-Service, neue Testsysteme für die Bewertung von Medikamenten und Regenbekleidung für Kinder aus umweltverträglichen Rohstoffen. Insgesamt schüttet NUK, der von zahlreichen privaten und öffentlichen Sponsoren getragen wird, im jährlichen Wettbewerb Geldpreise im Wert von 30.000 Euro aus.