Wassersprudler bei dm

Kunden melden Engpässe bei Sodatrend-Zylindern

Mit dem Zubehör für Wassersprudler wie den Kohlendioxid-Zylindern machen die Hersteller das eigentliche Geschäft.

Mit dem Zubehör für Wassersprudler wie den Kohlendioxid-Zylindern machen die Hersteller das eigentliche Geschäft.

Bonn. Beim Drogieriemarkt dm gibt es offenbar erneut Engpässe bei Nachfüllzylindern von Sodatrend für Wassersprudler. In zahlreichen Filialen sind die Kohlendioxidflaschen zurzeit nicht erhältlich. Für Kunden ist das ein Problem.

Beim Drogieriemarkt dm gibt es offenbar erneut Engpässe bei Nachfüllzylindern von Sodatrend für Wassersprudler. Wie mehrere betroffene Kunden meldeten, seien die Kohlendioxidflaschen in Bonn sowie im Raum Köln in zahlreichen Filialen zurzeit nicht erhältlich.

Dm-Geschäftsführer für das Ressort Marketing und Beschaffung Sebastian Bayer teilte auf Anfrage lediglich mit: „Wir verzeichneten zu Beginn in einzelnen dm-Märkten eine extrem hohe Nachfrage nach den Zylindern von Sodatrend." Gemeinsam mit Sodatrend sei es aber mittlerweile gelungen, "die Verfügbarkeit der Zylinder in unseren dm-Märkten weitestgehend sicherzustellen".

Kunden in der Region machten nach eigener Aussage allerdings eine andere Erfahrung. Teilweise werden die Zylinder auf der Internetseite von dm zwar als verfügbar ausgewiesen, sind es nach GA-Informationen vor Ort aber nicht. Wie ein dm-Mitarbeiter dem GA sagte, sei nicht bekannt, ob die Kartuschen in Bonn überhaupt noch zu haben seien.

Für die Kunden ist das ein Problem: Die Drogeriemarktkette hatte vor einigen Monaten den Anbieter für Nachfüllkartuschen gewechselt. Statt Sodastream-Zylindern gibt es Universalzylinder Sodatrend der Firma DS Food GmbH. Wenn die dm-Filialen keine Kartuschen vorrätig haben, werden die leeren Kartuschen nicht zurückgenommen. Kunden müssen sich dann für 30 Euro eine neue Kartusche kaufen, um ihren Wassersprudler weiter betreiben zu können. Man sei allerdings nur Zwischenhändler, äußerte sich dm in der Vergangenheit dazu. Weitere Fragen zur Verfügbarkeit beantwortete das Unternehmen zunächst nicht. Sodatrend ließ eine Anfrage des GA dazu vollständig unbeantwortet.

Bereits im April hatte es Engpässe gegeben. Das Unternehmen Sodatrend sei offenbar nicht ausreichend lieferfähig, hatte es in Bonner dm-Filialen geheißen, so dass in vielen Filialen trotz Werbeplakaten an den Schaufensterschreiben nur sehr selten Kartuschen vorhanden waren.