Technischer Schaden bei Neubau

Haribo-Umzug auf die Grafschaft verzögert sich

Haribo macht Kinder froh - den Slogan gibt es seit Jahrzehnten.

Bauprobleme sorgen derzeit für Verzögerung des Umzugesbei Haribo.

Bonn/Grafschaft. Bauprobleme sorgen derzeit für Verzögerung des Umzuges bei Haribo. Die Hauptverwaltung wechselt voraussichtlich erst im Februar oder März 2018 von Bonn nach Rheinland-Pfalz.

Der Bonner Süßwarenkonzern Haribo zieht nicht wie ursprünglich geplant mit seiner Hauptverwaltung zum Jahreswechsel in die rheinland-pfälzische Gemeinde Grafschaft. Wegen eines technischen Schadens am Neubau müsse der Umzug um voraussichtlich zwei bis drei Monate verschoben werden, bestätigte Haribo-Sprecher Sven Jacobsen dem General-Anzeiger.

Die Produktion am neuen Standort soll im Laufe des kommenden Jahres starten. Auf dem 27 Hektar großen neuen Gelände kurz hinter der Landesgrenze entstehen neben dem 45 Meter hohen Zentrallager das Gebäude der Konzernverwaltung sowie mehrere Produktionshallen. In Zukunft sollen bis zu 2000 Menschen für das bisher Bonner Unternehmen Haribo in der Gemeinde Grafschaft arbeiten.