Rückschlag für die Autostadt Köln

Französischer Automobil-Konzern PSA verlässt Köln

Symbolfoto.

Köln. Der französische Autokonzern PSA will seine Verwaltung noch in diesem Jahr nach Rüsselsheim verlegen. Zu dem Unternehmen gehören unter anderem Opel, Peugeot und Citroën. Die Marken blieben allerdings noch mit rund 30 Standorten in Köln vertreten.

Die Verwaltung der PSA-Gruppe kehrt Köln den Rücken: Noch in diesem Jahr will der französische Autokonzern (Opel, Peugeot, Citroën und DS Automobiles) sein Deutschland-Geschäft in Rüsselsheim bündeln. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Sozialpartner sowie die Beschäftigten seien darüber informiert worden, dass der deutsche Standort der Verwaltung der Groupe-PSA-Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles (PCD) von Köln in die Opel-Stadt Rüsselsheim verlegt wird.

Deutscher Chef von Peugeot Citroën: "Wechsel sozialverträglich"

Rasmus Reuter, Geschäftsführer der Peugeot Citroën Deutschland GmbH, teilte mit, dass der Standortwechsel für die derzeit rund 180 Beschäftigten im Innendienst in Köln sozialverträglich gestaltet werde. Die Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles bleiben nach Unternehmensangaben mit rund 30 Standorten in Köln vertreten.

Die Pkw- und Nutzfahrzeug-Neuzulassungen der Groupe-PSA-Marken in Deutschland beliefen sich nach Firmenangaben im vergangenen Jahr auf rund 392.000 Fahrzeuge. Allein im Pkw-Geschäft lag der kombinierte Marktanteil damit bei mehr als zehn Prozent. Die Opel-Zulassungen auf dem wichtigen deutschen Heimatmarkt betrugen mehr als 241.000 Fahrzeuge. Peugeot konnte mehr als 80.000 Einheiten verbuchen, Citroën mehr als 66.000 und DS Automobiles mehr als 3700 Fahrzeuge.