Volksbank Bonn Rhein-Sieg

Eine Dividende von 4,9 Prozent

Bonn. Die Volksbank Bonn Rhein-Sieg hat für 2012 ein positives Geschäftsergebnis vorgelegt. Insbesondere im Kreditgeschäft habe man deutlich zugelegt, sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Pütz. Er präsentierte der Vertreterversammlung einen Jahresüberschuss (Gewinn nach Steuern) von 4,6 Millionen Euro.

Dieser werde weitgehend zur Stärkung der Rücklagen verwendet, sagte Pütz vor über 450 Vertretern und Gästen im Bonner Volksbank-Haus. Damit partizipieren Pütz zufolge auch die Eigentümer der Volksbank am Erfolg: "Von dem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Ausschüttungsvolumen in Höhe von fünf Prozent erhalten die Mitglieder eine Dividende von 4,9 Prozent."

0,1 Prozent (47.000 Euro) flössen als Spende in die neue Stiftung "Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG". Das bilanzielle Kreditvolumen wuchs um 7,1 Prozent (70 Millionen Euro) und betrug Ende des Jahres 1,065 Milliarden Euro. "Es überstieg damit erstmals die Milliardengrenze", sagte Pütz. Zusammen mit den Krediten, die die Volksbank an ihre Verbundpartner vermittelt hat, beträgt das gesamte betreute Kreditvolumen 1,48 Milliarden Euro.

Auch auf der Einlagenseite verzeichnet die Volksbank Wachstum. Das gesamte Kundenanlagenvolumen beläuft sich auf 2,56 Milliarden Euro, darin enthalten ist eine Steigerung der Kundengelder bei Verbundpartnern wie der Union Investment um 92 Millionen Euro. Das Gesamt-Kundenvolumen (Summe aus betreuten Anlage- und Kreditvolumen) überstieg 2012 mit 4,04 Milliarden Euro die Vier-Milliarden-Grenze.

2012 wuchs die Zahl der Mitglieder um 670 auf 59 013. Bis Mai seien weitere 745 Mitglieder dazu gekommen, so Pütz. Die Geschäftsleitung rechnet für 2013 mit einem verbesserten Betriebsergebnis (vor Bewertung) von rund 17 Millionen Euro.

Erstmals leitete Helmut Dick die Vertreterversammlung. Er war im Sommer 2012 zum Nachfolger des verstorbenen Aufsichtsrats-Vorsitzenden Rüdiger van Dorp gewählt worden.