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Diese zehn Erfindungen kommen aus Bonn und der Region

Gummibären von Haribo sind weltberühmt...

Gummibären von Haribo sind weltberühmt...

Bonn. Bonner sind erfinderisch! Um das zu belegen, haben wir zehn bekannte und weniger bekannte Erfindungen aus Bonn und dem Umland zusammengetragen.

1 Haribo

Süßigkeiten haben in Bonn einen besonders hohen Stellenwert. Denn bekanntermaßen ist Bonn die Heimatstadt von Haribo, dem größten Süßwarenhersteller Europas. Die berühmten Goldbären erfand Hans Riegel nur zwei Jahre nach der Firmengründung (1922). Die ersten Exemplare waren jedoch größer und weicher und hießen "Tanzbären". Sie sollten an die dressierten Bären auf den Märkten erinnern. Heute bringt Haribo jedes Jahr 15 neue Produkte auf den Markt. War Bonn lange Zeit Heimat des Unternehmens, befindet sich der Verwaltungssitz mittlerweile in Grafschaft. Dort findet in diesem Jahr auch erstmalig die Kastanien-Tauschaktion statt.

2 Birkenstock

Die bequemen Treter von Birkenstock, auch Jesuslatschen genannt, haben es inzwischen bis nach Hollywood geschafft. Die Ursprünge der "Sandale mit flexibler Korkeinlage" lassen sich jedoch ins bodenständige Rheinland zurückverfolgen: In Bad Honnef legte Carl Birkenstock mit seinen Verbesserungen an der Ursprungssandale des Großvaters den Grundstein für die Expansion des Unternehmens. In den 60er Jahren vor allem bei Hippies beliebt, begannen in den 70ern Ärzte und Pflegekräfte das unkonventionelle Schuhwerk für sich zu entdecken. Von da an war die Verbreitung nicht mehr aufzuhalten - und der Weg nach Hollywood war nur noch eine Frage der Zeit. 2013 wurde der Firmensitz nach Neustadt/Wied verlegt.

Birkenstock

Birkenstock zählt heute rund 2500 Mitarbeiter.

3 Tintenkiller

Tintenkiller, Tintenlöscher, Tintentod - der Stift mit den vielen Namen sorgt seit Jahrzehnten dafür, dass Schülerhefte leserlich(er) bleiben. Die Substanz, die blaue Tinte zum Verschwinden bringt, war bereits vor 1900 unter der Bezeichnung "Radierwasser" im Handel. Der erste Stift wurde 1972 produziert: Der "Tinten-Killer" wurde zum Wahrzeichen der Firma Kreuzer aus Bonn. Es dauerte aber nicht lange und die Marke Pelikan kopierte den Stift, sie nannte ihn "Tintentiger". Das Unternehmen mit Sitz in Duisdorf wurde 1984 erst von Roteck und drei Jahre später dann von der Pelikan AG aufgekauft.