Yahoo büßt für glückloses Südkorea-Abenteuer

New York.  Yahoo blutet für seinen gescheiterten Versuch, im südkoreanischen Internetgeschäft Fuß zu fassen. Die Endabrechnung lautet auf mindestens 94 Millionen Dollar.
Die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer räumt gerade mit Altlasten auf. Foto: Google HO
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Die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer räumt gerade mit Altlasten auf. Foto: Google HO Foto: DPA

Dabei gehen 87 Millionen Dollar gehen für Abschreibungen drauf, 5 Millionen Dollar für Abfindungen und 2 Millionen Dollar für die vorzeitige Auflösung von Mietverträgen. Yahoo warnte am Donnerstag aber, dass noch weitere Belastungen für Vertragsauflösungen hinzukommen könnten. Die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer räumt gerade mit Altlasten auf. Der US-Konzern hatte im Oktober angekündigt, sich nach 15 Jahren aus Südkorea zu verabschieden.

Yahoo war es nicht gelungen, lokalen Konkurrenten im Land wesentliche Marktanteile abzunehmen. In dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht schlüsselte Yahoo die Kosten des Rückzugs auf. Es handelt sich um Vorsteuer-Beträge, die großteils im vierten Quartal verbucht werden und damit den Gewinn drücken dürften.

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