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Starker Sprung bei Solarstrom
dpa
Berlin. Die rund 1,3 Millionen Solarstromanlagen in Deutschland haben im vergangenen Jahr nach Berechnungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft acht Millionen Haushalte versorgt. Verglichen mit dem Vorjahr sei das ein Plus von etwa 45 Prozent, teilte der Verband am Dienstag mit.
Die Versorgung mit Solarstrom nimmt zu. Foto: Jens Büttner Foto: DPA
"Deutschland erntet jetzt die Früchte seiner Anstrengungen bei der Solartechnik", erklärte Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Ihr Anteil an der Stromversorgung habe sich in drei Jahren vervierfacht.
Auch wegen des starken Zubaus von Solaranlagen ist die von den Verbrauchern über den Strompreis zu zahlende Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien zum Jahresanfang auf knapp 5,3 Cent je Kilowattstunde von zuvor 3,59 Cent stark gestiegen. Auch deshalb müssen die Verbraucher 2013 für ihre Stromrechnung deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Bund und Länder hatten im Sommer beschlossen, dass die Förderung von Solarenergie bei einer installierten Leistung von 52 000 Megawatt auslaufen soll. Dieser Wert könnte etwa bis 2015 schon erreicht sein.
Für das vergangene Jahr zeichnet sich ein Ausbaurekord an Solarstromanlagen ab, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ/Mittwoch) unter Berufung auf Daten der Bundesnetzagentur berichtet. Allein von Januar bis November sind danach neue Photovoltaikanlagen (PV) mit einer Leistung von mehr als 7300 Megawatt an das öffentliche Stromnetz angeschlossen worden. So viele neue Anlagen seien in elf Monaten noch nie installiert worden. Zusammen mit den neu installierten Anlagen waren den Daten zufolge Ende November Solarmodule mit einer maximalen Leistung von 32 059 Megawatt angeschlossen.
Für 2013 erwartet der Branchenverband einen verstärkten Einsatz von Batteriespeichern, mit denen sich Solarenergie zeitversetzt nutzen lässt. Sonst steht Solarstrom nur tagsüber zur Verfügung. Inzwischen könne Energie mit einer eigenen Solarstromanlage deutlich günstiger erzeugt, als vom Stromversorger bezogen werden, erklärte der Verband.
Artikel vom 01.01.2013
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