Baumarktkonzern Hornbach kämpft mit Eurokrise

Landau.  Der Baumarktkonzern Hornbach hat wegen der Eurokrise seine Prognose gesenkt. Die Kette werde im laufenden Geschäftsjahr das Betriebsergebnis (Ebit) des Vorjahres von 128 Millionen Euro nicht erreichen, teilte Hornbach am Dienstag im pfälzischen Landau mit.
Die Kauflaune der Heimwerker sinkt und damit die Prognose des Baumarktkette Hornbach. Foto: David Ebener
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Die Kauflaune der Heimwerker sinkt und damit die Prognose des Baumarktkette Hornbach. Foto: David Ebener Foto: DPA

Zuletzt hatte die Kette noch erklärt, der Wert werde wahrscheinlich leicht unterschritten. Grund für die neue Einschätzung seien die "ungünstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen in Europa", die die Kauflaune der Verbraucher dämpfe.

Auch der Umsatz der Baumärkte wird den Angaben zufolge nicht wie erwartet leicht wachsen, sondern wie im Vorjahr bei 3,0 Milliarden Euro liegen. Probleme bereitet laut Sprecher Axel Müller das europäische Ausland, in dem Hornbach Baumärkte in acht Ländern betreibt. In Deutschland sei die Entwicklung noch "ganz vernünftig".

Das Ergebnis im Gesamtjahr hängt laut Müller auch stark vom Wetter im Winter ab: Frost mache alle Arbeiten im Freien unmöglich, deshalb wären milde Temperaturen gut für die Baumärkte.

Hornbach hat zum zweiten Mal in Folge die Prognose gesenkt. Im Frühjahr war noch von einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau ausgegangen worden, im September war dann von dem möglichen leichten Rückgang die Rede. Am 21. Dezember werden die Neunmonatszahlen des Geschäftsjahrs 2012/2013 (März bis Februar) veröffentlicht.

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