Mein erstes Geld

Frank Appel: "Das war ein prima Ferienjob"

Post-Chef Frank Appel über seine Ferienarbeit als 16-jähriger Schüler: "Es war einfach schön, sein erstes eigenes Geld zu verdienen."

BONN. Das erste selbst verdiente Geld: Ein wichtiger Schritt für junge Menschen, der mit wertvollen Erfahrungen verbunden ist. In einer Serie stellt der General-Anzeiger Führungskräfte aus der Region und ihre Jugendjobs vor. Heute erinnert sich Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post DHL in Bonn.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Wie alt waren Sie damals und wie viel haben Sie dabei verdient?
Frank Appel: Mein erstes Geld habe ich mit dem Aufstellen, Einräumen und Auszeichnen von Kosmetikprodukten in Hamburger Geschäften verdient. Ich war damals 16 und noch Schüler, und das war ein prima Ferienjob. Was ich damals dafür bekommen habe, weiß ich nicht mehr.

Wie kamen der Job und der Kontakt zustande?
Appel: Den Job hatte mir mein Vater vermittelt, der im Vertrieb der Kosmetikfirma war, für die ich die Produkte ausgezeichnet habe.

Was hat der Job sonst noch gebracht, etwa an besonderen Erfahrungen oder schönen Erlebnissen?
Appel: Es war einfach schön, sein erstes eigenes Geld zu verdienen.

Zur Person

Frank Appel, Jahrgang 1961, wurde in Hamburg geboren und erwarb an der Universität München ein Diplom in Chemie. In Zürich promovierte Appel in Neurobiologie. 1993 fand sein beruflicher Einstieg bei der Unternehmensberatung McKinsey statt, wo Appel 1999 Mitglied der Geschäftsführung wurde. Ein Jahr später wechselte er als Zentralbereichsleiter Konzernentwicklung zur Deutschen Post, wo Appel 2002 Mitglied des Vorstands wurde und seit 2008 Vorstandsvorsitzender ist. Frank Appel ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Königswinter.