Neues vom MWC: Robuste Handys und haltbares Zubehör

Barcelona.  Ein Tablet für Abenteurer, robuste Kopfhörer und jede Menge sturz- und wasserdichte Smartphones: All das gibt es auf dem Mobile World Congress in Barcelona zu sehen. Hier eine Übersicht zu den Messeneuheiten.

Fujitsu-Tablet mit Schutz vor Staub und Diebstahl

Fujitsu hat ein Android-Tablet für Extremsportler und Abenteuer mit zum Mobile World Congress (25. bis 28. Februar) nach Barcelona gebracht: Das mit Gummielementen und kratzfestem Glas ausgestattete Gehäuse schützt das Stylistic M702 vor Staub, Stößen und Wasser. Außerdem ist es mit einer eingebauten Festplattenverschlüsselung und einem Fingerabdruckscanner auch vor Dieben geschützt. Gesurft wird per WLAN oder LTE. Trotz der stoßfesten Ausstattung und des großen Akkus soll das Stylistic M702 nicht mehr als 590 Gramm wiegen. Es steht ab sofort für mindestens 999 Euro im Handel.

Sturz- und wasserdichtes Smartphone von Caterpillar

Der Baumaschinenhersteller Caterpillar bringt unter dem Namen Cat B15 ein Smartphone für extreme Bedingungen auf den Markt. Das robuste Telefon, das am Stand von Hersteller Bullit Mobile zu sehen ist, soll unter anderem Stürze aus 1,8 Metern Höhe und längere Tauchgänge in einem Meter tiefen Wasser unbeschadet überstehen können. Dafür sorgt eine Hülle aus Aluminium und Gummi. Das vier Zoll große Display lässt sich auch mit nassen Fingern bedienen und ist nach Herstellerangaben besonders gut gegen Kratzer geschützt. Auf dem Telefon läuft Android 4.1, die Rechenarbeit übernimmt ein Prozessor mit zwei Kernen und einem Gigahertz. Ab März 2013 soll das Cat B15 für 329 Euro zu haben sein.

Jabra baut Kopfhörer mit Stahl und Aluminium

Der dänische Hersteller Jabra zeigt seine neue Kopfhörerserie Jabra. Die On-Ear-Kopfhörer sind für den täglichen Gebrauch und häufigen Transport gedacht und daher besonders robust gebaut. Unter anderem haben sie einen Rahmen aus Aluminium, Stahlscharniere und eine bruchfesten Überkopfbügel. Außerdem hat Jabra die neue In-Ear-Serie Vox mit zur Messe gebracht, deren verstärkte Kabel ebenfalls die Haltbarkeit verbessern sollen. Alle neuen Kopfhörer sollen bereits kurz nach dem MWC in den Läden stehen. Der Vox kostet 100, der Revo 200 oder, als kabelloser Revo Wireless, 250 Euro.

DivX Stash: Onlinesammlung für Lieblingsvideos

Die Firma Rovi, Entwickler der Videosoftware DivX, hat auf dem MWC die neue Plattform DivX Stash vorgestellt. Nutzer können hier an einer zentralen Stelle ihre Lieblingsvideos aus dem Internet sammeln - egal ob diese von YouTube, Daily Motion, Vimeo oder einer anderen Videoseite stammen. Die gesammelten Clips lassen sich in Wiedergabelisten organisieren und dann bequem von anderen Rechnern oder vom Smartphone aus abrufen. Eine Betaversion von DivX Stash ist ab sofort online. Das Angebot ist kostenlos.

Apps ohne Vorkenntnisse basteln

Eine App-Idee scheitert in der Regel an der Umsetzung, wenn Programmier oder Geld fehlen. Das muss nicht sein, findet das niederländische Start-up App Machine und hat die Beta-Version eines App-Baukastens online gestellt. Dort sollen auch Laien ohne Vorkenntnisse an Android- und iPhone-Anwendungen feilen, teilte die Firma mit. Erst wenn sie das Ergebnis bei Google Play oder im App Store einstellen wollen, muss gezahlt werden. Die Preise starten bei 399 Euro. Je mehr noch im Nachhinein geändert werden kann, desto teurer wird es. In erster Linie richtet sich AppMachine an Selbstständige und Kleinunternehmen. Mit einem ähnlichen Konzept ist Apmato in Barcelona vertreten.

Bruchsicheres und wasserdichtes Kyocera-Smartphone

Ein halbstündiges Bad bis ungefähr einen Meter Tiefe macht dem Torque nichts. Auch Stürze aus knapp zwei Metern Höhe soll das robuste Vier-Zoll-Android-Smartphone von Kyocera unbeschadet überstehen. Zertifiziert ist die Raubeinigkeit nach IP67 und dem Militärstandard 810G. Statt eines klassischen Lautsprechers steckt ein Keramikmotor im Gehäuse, der die Stimme des Anrufers mit Vibrationen überträgt. So hört man selbst dann noch etwas, wenn es laut ist - oder das Smartphone an die Ohrmuschel eines Schutzkopfhörers gehalten wird. Mit Vertrag kommt das LTE- und NFC-fähige Torque für 100 Dollar (rund 75 Euro) auf den US-Markt. Auf dem freien Markt würde es laut Hersteller etwa 350 Dollar (265 Euro) kosten. Nach Deutschland soll das Smartphone zunächst nicht kommen.

Samsung-Smartphones zahlen mit Visa

Besitzer eines Samsung-Smartphones können demnächst bargeld- und kartenlos mit Visa bezahlen. Alle zukünftigen Geräte des koreanischen Herstellers werden mit der sogenannten PayWave-Technologie von Visa ausgestattet, teilte der Kreditkartenanbieter mit. Der Transfer von Zahlungsdaten läuft über die Funktechnologie Near Field Communcations (NFC). Darüber hinaus können kommende Samsung-Handys auch Kontodaten anderer Banken speichern, die Technologie dazu stammt ebenfalls von Visa.

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