DHL kämpft mit Beschwerdeflut auf Facebook

Bonn.  Hunderte aufgebrachte Kunden haben im Internet ihrem Ärger über die Paketlieferungen der Deutschen Post Luft gemacht - zu Unrecht, findet das Unternehmen.
Hunderte aufgebrachte Kunden haben im Internet ihrem Ärger über die Paketlieferungen der Deutschen Post Luft gemacht. Foto: Oliver Berg/Archiv Foto: DPA

Auf der Facebook-Seite von "DHL Paket" beschwerten sich zahlreiche Nutzer über verspätete, blockierte oder falsch abgegebene Pakete. "Würde auch gerne mal wissen, wann mein Paket ankommt, seit dem 13. liegt es bei euch im Zielpaketzentrum!", lautete einer der freundlicheren Kommentare. Andere kündigten an: "Jetzt ist Schluss mit den Höflichkeiten!" Eine Sprecherin der Deutschen Post sagte am Freitag, das Beschwerdeaufkommen bewege sich im üblichen Rahmen. Auch mit derzeit sieben Millionen statt drei Millionen Paketen täglich habe man "keinen Grund davon auszugehen, dass es verstärkt zu Auslieferproblemen kommt".

In diesem Jahr kurz vor Weihnachten transportiere die Post "das höchste Paketvolumen, das wir je hatten", sagte die Sprecherin. Die einzelnen Beschwerden würden "soweit als möglich überprüft". Auch seien die Pakete nicht deutlich länger unterwegs als sonst. Die Quote der Sendungen, die bereits am Tag nach der Aufgabe ausgeliefert würde, "nimmt nur etwa ein bis zwei Prozent ab".

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