Noteinsatz: Verdächtiges Fläschchen an Schule löst Alarm aus | GA-Bonn

Noteinsatz

Verdächtiges Fläschchen an Schule löst Alarm aus

WALDMOHR/KAISERSLAUTERN.  Ein verdächtiges Fläschchen mit der Aufschrift "Todesspray" hat Alarm an einer Schule im pfälzischen Waldmohr (Kreis Kusel) ausgelöst. Rund 500 Schüler mussten das Gebäude am Donnerstag verlassen. Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter und ein Kernphysiker rückten an.

"Auf dem Etikett war das Symbol für Radioaktivität aufgemalt", berichtete die Polizei in Kaiserslautern. Die Experten gaben aber Entwarnung: "Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr." Ermittelt wird nun gegen einen Schüler.

Die Flasche war in einem Klassenzimmer gefunden worden. In Handschrift hatte darauf auch "angereichertes Uran, Erdbeersaft" gestanden. Das Schulgelände wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei verfolgt einen Anfangsverdacht gegen einen 14-Jährigen.

Ersten Ermittlungen zufolge könnte er sich einen Scherz erlaubt haben - "einen üblen Scherz", sagte ein Polizeisprecher. Verletzt wurde niemand. Die Schüler durften nach dem Noteinsatz nach Hause gehen.

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