Nach Schiffskollision: Bergungsarbeiten in Travemünde fortgesetzt | GA-Bonn

Nach Schiffskollision

Bergungsarbeiten in Travemünde fortgesetzt

Lübeck.  Nach der Schiffskollision in Lübeck-Travemünde sind am Freitag die Bergungsarbeiten fortgesetzt worden. Noch in der Nacht hatten Taucher das Loch im Rumpf der "Urd" mit Stahlplatten verschlossen.

Das dänische Ro-Ro-Schiff 'Urd' liegt nach einer Kollision mit der 'Nils Holgersson' am Donnerstag in Travemünde am Skandinavienkai. Foto: dpa

Jetzt werde das eingedrungene Wasser aus dem Schiff gepumpt, dadurch hebe sich das vorne auf Grund liegende Schiff von alleine, sagte eine Sprecherin des Havariekommandos in Cuxhaven.

Die Ro-Ro-Fähre war am Donnerstagabend an ihrem Anleger am Skandinavienkai von dem Fährschiff "Nils Holgersson" gerammt worden. Die Schwedenfähre war mit 63 Passagieren an Bord bei einem Wendemanöver aus dem Ruder gelaufen und hatte mit ihrem Bug ein sechs Quadratmeter großes Loch in die Bordwand der "Urd" gerissen.

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