Nach Schüssen auf Linienbus

18-Jähriger stellt sich der Polizei

Koblenz.  Nach den Schüssen auf einen Linienbus in Koblenz hat sich der mutmaßliche Täter der Polizei gestellt. Der 18-Jährige sei am Dienstagnachmittag auf einer Wache erschienen, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten.

Er habe nach eigener Aussage eine neue Druckluftpistole auf "freiem Feld" testen und auf ein Verkehrsschild schießen wollen. Mit einem ersten Schuss habe er angeblich das Schild getroffen haben, der zweite Schuss habe dann den Bus getroffen. Als er gemerkt habe, dass eine Scheibe an dem Fahrzeug gerissen war, sei er geflüchtet.

Laut Polizei zeigte er sich erleichtert, dass bei dem Vorfall am Montagabend in dem mit rund 50 Fahrgästen besetzten Bus niemand verletzt wurde. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Insgesamt waren zwei äußere Scheiben von doppelverglasten Fenstern an dem Bus zu Bruch gegangen. Wie der Schaden an der zweiten Scheibe entstand, sollen nun kriminaltechnische Untersuchungen klären.

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